10.07. Gruppenarbeit und Fußball

Unser Tag begann um 7:30 mit Toast, Marmelade und Eiern. Danach hatten wir eine längere Pause, in der Spiele gespielt wurden und wir uns die Haare geschnitten haben. 🙂

Um 10 Uhr haben wir uns dann zu einem Warm-up getroffen: „balance the ball“. Danach trafen wir uns in den Kleingruppen, die wir am Abend zuvor eingeteilt hatten. Die Themen der Kleingruppen sind: right to life, education, gender/sexuality, expression und freedom. Es wurden angeregte Diskussionen und erste Ideen für das Endprodukt, ein Film oder ein Theaterstück, geführt und gesammelt.

Gruppenarbeit mit hitzigen Disskusionen

Um 13 Uhr aßen wir zu Mittag, wie immer gab es Ugali, Reis, Salat und Bohnen. Gesättigt und gestärkt nahmen wir die Herausforderung an, gegen die Brüder aus den uns beheimateten  Kloster, Fußball zu spielen. Zu einem Fußballspiel gehören nicht nur unsere tapferen Spieler*innen, sonder auch ihre schreienden und tanzenden Fans am Rande. Nach einem schweißreibenden, zwei Stunden langen Spiel stand es am Ende 3 zu 3.

Nach dem Spiel trafen sich unsere Gruppe gemeinsamen zu einer Reflexion, in der wir über den Tag und unsere Gefühle gesprochen haben. Mit knurrenden Mägen ging es dann zum Abendbrot. Nach dem Abendbrot gingen viele auf ihre Zimmer um sich etwas auszuruhen und einige von uns haben sich gegenseitig Hanna gemalt. Um 22 Uhr haben wir alle zusammen eine kleine Party gefeiert mit Musik und Tanz, das war sehr schön und lustig. Einpaar von uns haben auch Doppelkopf gespielt. Um 12 Uhr sind wir dann alle in unser Betten gehuscht und schnell eingeschlafen, um für den nächsten Tag fit zu sein.

Der Tag war sehr schön, anfangs war es in den Kleingruppen noch etwas schwer in das Thema zu kommen, doch schon nach kurzer Zeit kamen immer mehr Ideen und Diskussionen auf, sodass alle am Ende zufrieden waren. Ich erlebe hier eine wunderschöne Zeit und habe alle jetzt schon tief in mein Herz geschlossen, sodass es mich jetzt schon vor dem Abschied graust. Alle die einmal die Chance bekommen, bei einem Austausch mitzumachen zu können, sollten diese ergreifen. Es ist eine wunderbare Erfahrung bei der man viel von einander lernen kann.

Gute Nacht und lieb Grüße aus Nairobi, Marlene;-)

09.07. Der Team-Building Tag

Heute konnten wir etwas später aufstehen, weil das Frühstück erst um 9:00 Uhr begann. Wir saßen einfach ein bisschen beisammen und führten schöne Gespräche, wie jeden Morgen. Um 10:00 Uhr trafen wir uns um mit dem Programm für den Tag zu starten, es war sehr viel Team-Building geplant. Los ging’s mit einem Warm-Up das Jan uns beibrachte.

Dann fingen wir an mit dem eigentlichen Programm. Bei unserem bereits bekannten Mingu-Mingu-Spiel kamen wir in Zweier-Teams zusammen, die später noch wichtig sein würden. Dann wurden Kleingruppen geformt und wir fingen an mit etwas Brain-storming zu unserem Thema ‚Menschenrechte‘. Jede unserer Gruppen stellte ein Ranking der 6 wichtigsten Menschenrechte auf. Dann ging es weiter mit ein paar Team-Building Spielen, die unser Coach von MYSA, John, anleitete. Es war ziemlich warm und alle waren schnell ziemlich angestrengt, deswegen ging es dann auch schon bald zum gemeinsamen Mittagessen.

Nach der 2-stündigen Mittagspause trafen wir uns erneut und jeder stellte sein persönliches Ranking der 3 interessantesten Menschenrechte auf. Auf einer Skala von 1-10 sollte bewertet werden, wie interessiert wir am Thema waren. Durch dieses Ranking teilten unsere Teamer dann später die Kleingruppen ein.

Danach trafen wir uns am Fußballplatz, um mit unserem Team-Building Programm weiterzumachen. Wir starteten mit ein paar Warming-Ups und dann gestaltete John das Programm. Wir teilten uns in zwei Teams auf. Schnell wurde klar, dass das wichtigste Teamwork und Kommunikation waren. Alle hatten viel Spaß, aber aufgrund der Hitze wurde es nach einer Weile ziemlich anstrengend.

Wieder zurück beim Tigoni-Haus setzten wir uns dann mit unserem am Vormittag zugeteilten Partner hin und unterhielten uns über 3 Fragen, die Paul und Jan sich ausgedacht hatten. Die meisten waren ziemlich begeistert über diese Unterhaltungen, da man nochmals auf einem ganz anderen Level miteinander kommunizierte.

Dann ging es auch schon in die nationen-getrennten Reflektionen. Dies dauerte wie immer ziemlich lange, was aber vollkommen okay war, weil dies immer ein wichtiger Teil des Tages ist. Es ist uns allen sehr wichtig, über alles was gerade los ist zu sprechen.

Nah den Reflektionen ging es dann auch schon zum Abendessen, was uns wie immer wieder gut zusammenbrachte. Wir sangen noch zwei Geburtstagslieder für Adan, und er bekam seine ‚Birthday-Shower‘, was eine MYSA-Tradition ist.
Um den Abend noch etwas ausklingen zu lassen, schaute ein Großteil der Gruppe noch den Film ‚Nairobi Half Life‘, den Babu, der unseren Theater-Workshop geleitet hatte, uns mitbrachte.
Es war wie immer ein langer und interessanter Tag, und wir freuten uns schon auf den nächsten Tag.
Lilith & Adan

08.07. Das Spiel verloren doch Freunde gewonnen

An diesem Tag sind wir in neuen Betten aufgewacht. Die Betten waren sehr gemütlich, aber die deutschen Teilnehmenden hätten sich vorher nicht vorstellen können, dass es in Kenia so kalt werden könnte. Viele Teilnehmende auch von kenianischer Seite hatten eine sehr kalte erste Nacht. Das nächste, dass uns sehr gefiel war die entspannte Frühstückszeit, weil wir bis kurz vor acht schlafen konnten. Auch wenn Christine keine Eier mag, gefiel es Jan sehr mehr als Weißbrot zum Frühstück zu haben. Nachdem wir unsere inneren Akkus geladen hatten, begannen wir mit dem Workshop von Nicholas, in dem wir gelernt haben, wie man ein Skript schreibt. Dort haben wir vor allem die Basics und die wichtigsten Dinge über das Schreiben eines Skripts gelernt.

Danach wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt und wir sollten ein Haus nur aus Strohalmen bauen. In so einer großen Gruppe war die Kommunikation etwas kompliziert, aber es hat auch Spaß gemacht. Zum Mittag hatten wir Kartoffeln, Gemüse, Ugali und Schweinefleisch, welches wir aber nicht gegessen haben, weil wir das nicht so mögen. Nachdem Mittagessen hatten wir noch eine weitere Stunde Skript schreiben gelernt. Uns hat der Workshop sehr viel gebracht und wir haben viele Dinge gelernt, die wir gut für unsere Zukunft gebrauchen können.

Am Tag davor hatten wir uns mit der Mannschaft des nächsten Dorfes für ein Fußballspiel verabredet. Auch wenn wir leider verloren haben, hatten wir sehr viel Spaaaaß!!!!! Jan hat unter den Gegnern auch ein paar neue Freunde gefunden.

Teambesprechung

Später hatten wir dann ein Gruppentreffen auf dem wir sehr viele liebe Worte gehört haben, weil viele von uns ein paar sehr schöne Tage hatten. Auch für die nächsten Wochen hatten wir ein sehr gutes Gefühl. Nach dem Abendessen hatten wir Freizeit und haben gemeinsam Spiel gespielt und interessante und lustige Konversationen gehabt 😀 Danach sind wir müde, aber glücklich in unsere kalten Betten gefallen.

Von Christine und Jan

07.07. Nairobi und Tigoni an einem Tag

Wie jeden Tag, wachten wir gegen 7.30 Uhr auf, um gemeinsam zu frühstücken. Danach hatten wir etwas Zeit, um unsere Taschen für die am Nachmittag anstehende Reise nach Tigoni in Limuru zu packen. Da wir vor der Reise noch Freizeit hatten, die wir selber gestalten durften, beschlossen wir, uns die Innenstadt Nairobis anzugucken und teilten uns hierfür in vier Kleingruppen auf. Einige von uns besuchten das Kenianische Nationale Theater, andere den Central Park, den Uhuru Park, den Karjokor Market, die West Gate Mall oder aßen traditionell äthiopisches Essen. Für die Deutschen unter uns war vor allem das Fahren in den Matatus wieder eine aufregende Erfahrung, da es sich sehr von deutschen  Bussen unterscheidet. Meistens wird laute Musik gespielt, es wird viel gelacht und getanzt, soweit es der Platz zulässt.

Um ca 14.00 Uhr kamen wir wieder ins Amani Center, um schnell den Rest unserer Sachen zu packen, da um 15.30 Uhr die Reise nach Limuro begann. Während die Hochhäuser Nairobis langsam an uns vorbeizogen und einer weiten atemberaubenden Landschaft wichen hörten wir Musik, sangen lauthals mit, machten Fotos und genossen einfach das Beisammensein. Gegen halb sechs kamen wir letztendlich in Tigoni an. Alle etwas erschöpft aber glücklich hievten wir unsere Gepäckstücke vom Bus und genossen die letzten Sonnenstrahlen, die die vielen Teeplantagen und Maisfelder um uns herum zum leuchten brachten. Um die Zimmer aufzuteilen spielten wir ein Spiel, in welchem man einen Zettel bekam auf dem ein Tier geschrieben stand. Dieses sollten wir nun lauthals imitieren und so unsere Artgenossen ausfindig machen. In den neu entstandenen Konstelationen bezogen wir nun unsere Zimmer. Danach gab es Gruppeninterne treffen der jeweils kenianischen und deutschen Gruppe. Anschließend wurde reichlich zu Abend gegessen.

06.07. Workshops zu Film und Theater

Nach einem Frühstück um halb acht hatten wir einen sehr interessanten Workshop von Peter.

Diejenigen, die noch keine Erfahrungen in Filmen hatten, konnten erste Erfahrungen machen und auch Telnehmer*innen mit mehr Erfahrungen konnten ihre Fähigkeiten verbessern, oder einfach Spaß haben.

Wir haben sogar schon erste Videos gemacht, die wir dann später präsentiert haben.

Beim anschließenden Mittag gb es Gemüse, Fleisch, Reis und natürlich Ugali.

Danach hatten wir ene kurze Pause, in der einige die Umgebung erkunden und Snacks einkaufen konnten.

Später hatten wir noch einen Theater-Workshop von einem bekannten kenianischen Schauspieler und Produzenten, Joseph Wairimu.

In diesem haben wir einiges über ihn gehört und zudem viele Teambuildingspiele gespielt.

Nach dem Abendessen hatten wir dann als gemeinsame Aktivität ein Lagerfeuer mit Musik, interessanten Gesprächen und weiterem Kennenlernen.

Alles in allem war es ein sehr nicer Tag, an dem wir alle ziemlich viel zusammen gewachsen sind.

StandHAFTE Grüße und sante Sana,

Hannah und Shaffi

05.07. Einführung ins Thema „Human Rights“

Halb gut ausgeschlafen aber voller Vorfreude begaben wir uns aus unseren gemeinsamen Zimmern zum Frühstück.

Zuerst haben wir uns in unseren Kleingruppen zusammengefunden, um

Präsentation der Vorbereitungen

das vorzubereiten, was wir vor dem Austausch schon erarbeitet haben. Die Präsentation der vorbereiteten Ergebnisse waren vielseitig und vor allem so, dass wir alle merkten, wir sind bereit zusammen auf einem Level zu arbeiten.Wir werden nun die nächsten drei Wochen zum Thema Human Rights also Menschenrechte arbeiten.

 

Vor dem Mittagessen sind wir mit unseren kenianischen Freunden losgezogen um für unsere Handys nun kenianische Simkarten zu kaufen. Die Fahrt zur Mall in Matatus (Sammeltaxen mit lauter Musik) war für uns alle ganz besonders, das erste mal runter vom Grundstück und rein ins Getümmel einer Großstadt mit so vielen neuen Eindrücken, Bildern und Menschen.

Später horchten wir den Worten und Diskussionsanregungen von einem Menschen, der uns zu unserem Thema viel Input gab, kleinere Diskussionsrunden entstehen ließ und uns wieder und wieder sagte, ihr habt das Recht, eure Rechte zu wissen.

Schnell kamen Themen auf, wie Sexualität und Abtreibung, die kontrovers diskutiert und mit viel Interesse beaugt wurden. Es ist nun klar, dass wir hier nicht über irgendwas reden, sondern wirklich über Themen sprechen, die es zu besprechen gibt.

Trotz, oder gerade wegen dieser Diskussionen gingen wir gesammelt und einander noch näher zum Abendbrot um den Abend langsam ausklingen zu lassen.

Tag der Ankunft 04.07.

Endlich in Kenia, nach zwei Flügen und einen halben Tag sitzen, hatten wir wieder Boden unter den Füßen. Also holten wir uns geschwind unsere Visa und die Gepäckstücke warfen auf das Dach unseres Busses.
Nach einem kleinen Stop beim Supermarkt für Wasser, fielen wir quasi aus dem Bus in unsere Betten.
Um 12 Uhr klingelten die Wecker, also schlurften wir nach 6 Stunden schlaf nach draußen und entdeckten ein Kenia bei Tag, das wir uns etwas wärmer vorgestellt hatten.
Alles war vergessen, als unsere kenianischen Freunde uns begrüßten die uns genauso sehnsüchtig erwartet hatten, wie wir sie.

Ertse Gespräche

Nach dem Lunch haben wir uns durch Kennlernspiele immer mehr angenähert und Porträts voneinander entworfen.
Völlig übermüdet haben wir gemeinsam Regeln des Zusammenkommens vereinbart um dann unsere neuen Nachtquatiere zu beziehen und in Träumen zu versinken.

3.5.17 Die Präsentation

Heute morgen haben die Mädchen erstmal total verschlafen. Nach dem Frühstück haben wir uns in der Dininghall getroffen und den Raum für die Präsentation vorbereitet. Dies hat doch ein wenig länger gedauert, weil die Technik nicht so wollte wie wir. Dann hatten wir unsere Generalprobe. Die lief einigermaßen gut, aber so wie das bei Generalproben sein muss, gab es noch einige Pannen. Nach der Generalprobe sind einige von uns zu der Primaryschool hinter dem Waisenhaus gegangen, um sich anzuschauen, wie ein kenianischer Unterricht so funktioniert. Die Unterschiede waren vor allem beim Respekt vor den Lehrern zu spüren. Wenn einer der Schüler in den Raum eintreten wollte musste er/sie erst fragen ob er/sie auch eintreten darf. Außerdem mussten immer alle aufstehen, wenn sie reden wollten. Nach dem wir uns eine Unterrichtsstunde angeschaut hatten, wurde uns noch einmal die ganze Schule gezeigt und für uns gesungen. Danach wurde uns noch ein traditioneller kenianischer Volkstanz gezeigt (sogar kostümiert). Wir wurden dann auch aufgefordert mitzutanzen. Danach wurden noch ein paar Fotos gemacht. Als wir dann zurück in der Lulu waren gab es auch schon Lunch. Nach dem Essen haben wir unsere Sachen gepackt. Um 15Uhr hat dann die Präsentation begonnen. Bevor es los ging wurden noch die schönsten Fotos (bis jetzt) gezeigt. Dann ging es los. Es lief alles wie am Schnürchen nur das mitten in der Präsentation ein Huhn auf die Bühne gelaufen kam! Nach der Präsentation haben wir noch ein paar Gruppenfotos und Drohnenaufnahmen gemacht.

Dann hatten wir noch bis zum Abendbrot Zeit unsere restlichen Sachen zu packen. Am Abend hatten wir dann unsere letztes gemeinsames Meeting in der Lulu-Highschool. Am Ende des Tages haben wir all unsere Sachen im Bus verstaut.

30. April 2017 – Unser Tag in den Familien

Unser Tag hat mit einem Frühstück um 7Uhr gestartet. Um 8Uhr  ging es dann los in die Familien. Einige wurden mit dem Auto von den Eltern abgeholt und andere sind alleine mit Tuk-Tuks oder Matatus gefahren. Für manche von uns ging es nach Mombasa und andere blieben in Ukunda. Beim ankommen wurde man total herzlich von den Familien begrüßt. Anschließend genossen wir unser zweites Frühstück, welches bei den meisten typisch Kenianisch ausfiel. Danach haben wir etwas Zeit in den Familien genossen. Irgendwann gab es dann Lunch. Diesen durften wir sitzend auf dem Boden und mit den Händen genießen. Nach dem Lunch haben die verschieden Familien, verschiedene Dinge mit ihren Gästen unternommen. Das ursprüngliche zurück kehren sollte um 5Uhr statt finden, doch die Gruppen trafen alle erst zwischen halb 6 und 7Uhr ein.

Zum Abendbrot gab es zu unserem erfreuen endlich mal wieder Chapati!!!

Nach dem Essen hatten wir dann noch die separaten meetings in denen jeder erzählen konnte wie sein/ihr Tag war. Danach waren wir trotz Müdigkeit dann noch recht lange (ungefähr 12Uhr) in der Dininghall und haben getanzt, Musik gehört uns unterhalten oder einfach nur Tagebuch geschrieben.

26. April 2017 – Filme drehen

Heute hatten wir zum Frühstück Mandazi, das schmeckt wie Schmalzkuchen, ist nur ein bisschen größer und war ohne Puderzucker. Uns hat es allen soooo gut geschmeckt.

Heute war der erste richtige Tag wo wir in den Kleingruppen gearbeitet haben. Wir haben angefangen unsere Filme zu drehen, die Theaterstücke zu proben und eine Gruppe hat einen echt schönen Song geschrieben. Ich muss einmal über das Wetter sprechen. Heute war es nicht ganz so schlimm warm, es hat kurz geregnet, doch am Mittag hat dann die Sonne schon ziemlich gebrannt. Nach dem Mittagessen konnten wir dann noch bis vier Uhr in den Gruppen arbeiten, weil die Kenianer dann ihre Prep-time hatten. Um drei Uhr ist die Fotogruppe und noch ein paar Andere zu einem Kinderheim gegangen. Das war schon echt ein Erlebnis. Den Kindern ging es echt recht gut da. Wir hoffen das sie zu unserer Präsentation kommen.

Nach dem Abendessen hatten wir noch eine gemeinsame Reflexion. Wir haben noch den Blogeintrag geschrieben und dann gehen wir alle schnell ins Bett, denn Morgen wird wieder ein anstrengender, aber auch ein sehr toller Tag. Gute Nacht euch auch!!!

Miro+Jojo

24. April 2017 – Unser erster Tag in den kleinen Gruppen

Heute morgen gab es wie fast jeden morgen, Toast mit Toast und Toast. Doch mittlerweile haben wir uns aber schon echt gut an das Essen gewöhnt. Nach dem Frühstück hatten wir eine kurze Besprechung in der Ecki, der uns nochmal daran erinnert hat dass wir die zwei großen Gruppen (Education und Woman right´s) in kleinere Gruppen splitten müssen.

Group working on „Human Rights“

Wir konnten dann relativ schnell die Gruppen aufteilen und haben angefangen am Thema Human Rights zu arbeiten. Im Endeffekt haben wir jetzt die Gruppen: Education, Justice, Woman right´s, Child labor und Child right´s.

Nach dem wir dann die Zeit bis zum Mittagessen dafür genutzt haben was zu unseren Themen rauszufinden und vielleicht schonmal die ein oder andere Filmidee zu besprechen, ging es dann in die Dining Hall. Da heute einer der kenianischen Lehrer, Freddy, Geburtstag hatte, bekam dieser nach kenianischer Tradition einen Eimer Wasser über den Kopf und nach deutscher Tradition einen Kuchen.

Freddy’s birthday

Nach dem Mittagessen hatten wir dann kurz Mittagspause um uns ein wenig auszuruhen und die Mittagshitze zu überbrücken. Wir haben diese Pause dazu genutzt uns gegenseitig ein wenig die fremden Sprachen (Deutsch und Kiswahelie) beizubringen.

Nach der Pause ging es zurück in die Gruppen und es wurden erste Arbeitspläne für die nächsten Wochen bis zur Präsentation aufgestellt. Am Ende der Zeit hatte sogar jede Gruppe schon eine Idee oder sogar ein Script für den Endfilm / das Theater. Dann war für die Kenianer Preptime. Die Deutschegruppe hat sich in geschlechtergetrennte Gruppen geteilt und darüber geredet, wie so die Gefühlslage ist oder was vielleicht  gerade nicht so schön ist. Das hat echt mega gut getan, mal über alles offen sprechen zu können.

Danach gab es auch schon Abendbrot.

Ein wenig später haben wir uns dann alle zusammen für das gemeinsame Meeting getroffen. Ecki hat uns dann draußen noch über einen Beamer die Präsentation vom letzten Jahr gezeigt. Das war echt lustig. Wir haben dann noch einen Runde gemacht wie alle den Tag so fanden und sind dann danach alle ziemlich müde in´s Bett gefallen!

Tom & Helli

23. April 2017 – Gruppenbildung & Kirchenbesuch

Der Tag begann um 8:00 Uhr morgens mit dem Frühstück und es gab wie immer drei Scheiben Toast mit süßem Tee.

Nach dem nährstoffreichen Frühstück ging es los mit der Themenfindung, bei der jeder seine drei wichtigsten Themen auf dem riesengroßen Mindmaps markieren konnte. Danach sollte die Kleingruppenfindung nach den Themen stattfinden, doch dies funktionierte nicht, da sich die Gruppe nicht gleichmäßig auf die fünf Hauptthemen aufteilte. Nach dem Mittagessen wollten wir es auf eine andere Art und Weise probieren.

Um ca. 11:00 Uhr gingen alle Deutsche und ein paar Kenianer in eine christliche Kirche. Diese ist komplett anders, als die Kirch in Deutschland, denn es wird viel mehr gesungen und auch getanzt. Außerdem sind die Lieder fröhlicher und lebendiger und ziehen einen richtig mit. Auch die Rede des Pastors hat die Menschen, die an Gott glauben, richtig mitgezogen. Am Ende gab es noch einen Gastauftritt eines Gospelchores aus Nairobi, welcher echt schön war. Alles in allem war der Besuch in der Kirche eine gute Erfahrung und diese eineinhalb Stunden haben sich echt gelohnt.

Zurück im Camp gab es auch schon das Mittagessen, auf das sich jede*r gefreut hat: Chapati mit Bohnen. Dies ist das einzige Essen, welches wirklich jede*r ausnahmslos mag.

Nach dem Mittagessen und einer kleinen Pause versuchten wir mit einer anderen Methode, die Gruppe in Kleingruppen zu trennen. Dies sollte so funktionieren, dass sich jeder zu der Methode stellt, mit der er sein Thema erarbeiten möchte und nicht zu dem Thema. Doch dies hat auch nur semi geil funktioniert, da wir am Ende zwar eine gut funktionierende Gruppe mit ca. 7 Mitgliedern hatten, doch zwei weitere Gruppen, mit ca. 15 Mitgliedern. Niemand war wirklich glücklich mit diesen Gruppen, doch wir haben sie erstmal so gelassen und versucht irgendwelche Ideen zu entwickeln.

Nach einer anstrengend Phase am Thema, sind wir auch zum letzten Mal vom Strandcamp aus zum Strand gegangen. Wir haben Fußball gespielt,  sind geschwommen oder haben uns einfach nur unterhalten.

Am Abend, so gegen 6 Uhr, ging es zurück zur Schule. Dort angekommen, gab es Abendbrot.

Danach hatten wir eine ländergetrennte Reflektionsrunde und irgendwann ging es dann auch ins Bett.

Eva & Paul

22. April 2017 – 2. Tag im Strandcamp

An diesem Morgen wurde Lily von einem an ihrem Arm hochkletternden Tausendfüßler geweckt. Jojo wurde davon ebenfalls wach, weil sie den Tausendfüßler gegen ihren Kopf geworfen bekam. Zum Frühstück gab es wieder Toastbrot und sogar ein Ei dazu. Heute aßen manche ihr Toast mit Zucker. Das war sehr lecker!

Nach dem Frühstück machten wir ein Speeddating, bei dem wir die Gruppe nochmal besser kennenlernen durften. Alle Kenianer kamen dadurch mit allen Deutschen ins Gespräch. Anschließend überlegten wir in Kleingruppen, mit welchen Methoden wir unsere Ergebnisse am Ende der gemeinsamen Zeit präsentieren wollen. Und diese stellten wir natürlich der Großgruppe vor….

Als wir uns alle schön mit Sonnenmilch eingeschmiert hatten, waren wir bereit um an den Strand zu gehen. Wir genossen mal wieder den weißen Sandstrand und das warme, hellblaue Wasser. Anneke und Finn konnten uns leider keine Gesellschaft leisten, da sie das Essen vom Flughafen abholten, Miro war auch dabei. Wir freuten uns alle sehr, dass er heile und gesund in Ukunda angekommen ist!

Nach dem Strand gingen wir wieder zurück ins Camp und aßen dort Mittag. Es gab wieder Reis mit Kraut. Anschließend spielten wir ein Namens Spiel, damit Miro ein paar Namen lernen konnte und machten noch weitere Energizer.  Gegen 4:00 gingen wir wieder zum Strand. Dort verbrachten wir den Rest des Tages.

Als wir Spät zurück ins Camp kamen, aßen wir direkt nachdem alle geduscht haben, Abendessen. Für die Vegetarier gab es heute eine leckere Soße mit Kartoffeln zu unserem Reis. Da dies normalerweise nur die nicht-Vegetarier mit Fleisch bekamen, haben wir uns echt gefreut!

Nach dem Abendessen hatten wir eine gemeinsame Reflexion. Später saßen manche um unser kleines Lagerfeuer und manche haben ihr Tagebuch geschrieben.

Nach diesem schönen Tag konnten wir alle gut in unseren Zelten schlafen.

Good Night!

Lily & Jojo

21. April 2017 – Unser erster Tag im Strandcamp

Nachdem wir am Morgen geduscht haben, gab es Frühstück. Es gab mal wieder Toast und Tee mit viel Zucker. Nachdem wir alle unsere Sachen gepackt hatten und unser Gepäck im Bus verstaut war, ging die kleine Reise zum Strandcamp los.

Zwischendrin haben wir noch einen kleinen Stop in dem Einkaufscenter gemacht. Hier konnten wir endlich ein paar Süßigkeiten kaufen. Danach sind wir dann weiter zum Dani-Beach Campsite gefahren. Als wir angekommen sind, wurde uns als Erstes gezeigt wie die Zelte aufgebaut werden.

Zeltaufbau

Danach gab es dann endlich Mittagessen: Reis mit Gemüse. Nach dem Essen ging es dann für die ganze Gruppe zum Strand. Wir hatten viel Spaß beim Schwimmen und einige haben auch ein wenig Fußball gespielt oder Muscheln gesammelt.

football at the beach
first jump into the water 🙂

Als es dann zurück in das Camp ging, gab es direkt Abendbrot. Dann hatten wir noch die getrennten Reflexionen und wollten eigentlich einen Strandspaziergang machen, doch die Polizei wollte uns nicht an den Strand lassen, weil es dort zu gefährlich sei. Also ging es zurück in´s Camp wo wir noch einen schönen Abend mit Musik und Lagerfeuer hatten.

Nelly + Helli