Preisverleihung

Die Filme des Austausches out of the box’17 summer erhielten bei dem Wettbewerb Dem Hass keine Chance von Werder Bremen 1.000€ Preisgeld. 🙂 Das Geld spenden die jungen Filmemacher*innen für die anstehende Jugendbegegnung out of the box’18 summer.

Anne-Kathrin Laufmann von Werder Bremen übergibt den Preis an die anwesenden jungen Filmemacherinnen

19.07. Richard’s Geburtstag

Frühstück war heute um 8:00 Uhr, das heißt aufstehen um 8:15 Uhr. Ich persönlich esse morgens nichts aber es macht mir Spaß über meinem Kaffee zu sitzen und den gut gelaunten Frühaufstehern zuzugucken, wie sie genüsslich ihr Avocado-Toast essen. Spätestens wenn Samuel kommt und „GOOD MORNING EVERYBODYYYYY“ ruft, ist die Stimmung auf dem Höhepunkt.

Der Tag war zum Schneiden der Videos gedacht welches bei uns aber noch nicht ganz fertig gedreht war. Nach dem Frühstück haben wir als Gruppe angefangen die erste Szene unseres Films zu schneiden. Da ich noch nie etwas geschnitten habe, haben mir Jan und Max ein bisschen was gezeigt. In der Mittagspause ist unsere Gruppe (Education) mit ein Paar anderen in Mathare etwas essen gegangen. Auf dem Weg dorthin sind wir noch auf eine andere Gruppe gestoßen die sich uns angeschlossen hat. Es ist dort wirklich unglaublich lecker, vor allem das Chapati. Zurück im Amani Center haben wir dann die Szene die uns noch gefehlt hat gedreht. Die Kameraführung habe ich heute übernommen. Hoffen wir das Beste.

Das Country-Meeting hat heute ganz besonders viel spaß gemacht, da wir etwas planen und geprobt haben, um der kenianischen Gruppe nach ihrer netten Aktion etwas zurück zu geben. (pssst)

Leider brechen jetzt langsam die letzten Tage an die wir aber trotz viel Arbeit hoffentlich so gut wie möglich zusammen verbringen werden und weiterhin eine wunderschöne Zeit haben.

17.07. „Klappe die letzte“

Wer mag schon Montage.
ich jedenfalls nicht. Obwohl der hier schon ganz schön war eigentlich!
Wir hatten heute um 8:00 Uhr Frühstück und durften komplett selbst bestimmen was wir wann machen. Nur gab es die Vorgabe das alle versuchen sollten heute mit dem Drehen fertig zu werden.
Wir in der Theatergruppe hatten, im Gegensatz zu den anderen, demnach einen eher entspannten Tag und haben einen ersten richtigen Durchlauf (damit meine ich einen akzeptablen) geschafft. Zum Mittagessen waren wir dann wieder in Mathare und haben Zufällig eine andere Gruppe getroffen, die auch da gegessen hat. Ich hab so mega leckeres Fleisch in einer roten Soße und Ugali gegessen, das war mit Abstand das Beste was ich hier in Kenia gegessen habe! In Mathare war es für mich ziemlich schön. Ich wusste worauf ich mich einstellen musste und war nicht so verloren und überfordert von all den neuen Eindrücken wie letztes Mal. Danach haben wir als Theatergruppe den Leuten aus der education-Gruppe geholfen, ein paar Szenen aufzunehmen, für die sie mehr Schauspieler gebraucht haben. Das war ziemlich langweilig, weil man die ganze Zeit nur rumgesessen hat, und dass gefühlte 5 Stunden. Aber es gab Cola und Kekse, deshalb hat sich das dann doch gelohnt (die Bauchschmerzen, wegen den ganzen Keksen, waren aber eher belastend). Danach gab es dann eine Länder getrennte Reflektion.
Dann gab es auch schon Abendessen und nach dem Abendessen habe ich Lillith einen Undercut rasiert und die anderen waren überall ein bisschen verteilt und haben alles Mögliche gemacht.
Am Abend saßen dann die meisten in Lillith, Lucy und Carols Zimmer und haben zugeguckt wie Hale Braids bekommen hat. Und dann hat jeder eine rote Strähne in die Haare bekommen! (so als Erkennungsmerkmal)
In der Nacht gab es dann noch ein bisschen Aufregung, weil Wambo total schlimme Bauchschmerzen hatte und ins Krankenhaus musste. sie konnte aber, Gott sei Dank, in der selben Nacht noch in ihrem Bett einschlafen!
So wie wir alle (bis die Werwölfe erwachten ;D)
Liebe Grüße aus Kenia,
Juniper!

 

16.07. Challenges and goals

Heute war der dritte Tag der Video Drehs  in den Gruppen, „life, „sexuality“,“freedom of expression“ und „education“. Die Theater gruppe fing heute an zu proben und die anderen Gruppen gingen oder fuhren zu ihren Drehorten um ihre Aufnahmen zu machen. Einige Hürden kamen auf wie z.B in der „sexuality“ Gruppe, einer der wichtigen Charaktere ist leider Krank und das Mikrophon war schon leider vergeben. Also mussten wir leider mit dem Kamerasound filmen. Dazu kam noch, dass der Weg zu dem Schauplatz etwas beschwerlich war, wir mussten knapp 3 mal umsteigen und der Weg dauerte pro weg 40 min. Obwohl wir diese ganzen Probleme hatten, konnten wir einiges schaffen. Zum Glück müssen nur noch 2 Szenen filmen.  Auch in der Gruppe „freedom of expression“ waren einige Probleme aber auch wir haben es geschafft. Um 18:45  hatten wir unser Treffen in der großen Gruppe 2 Ehemalige aus dem Jahr 2013/14 kamen zu Besuch. Wir freuten uns alle die Beiden kennenzulernen und wieder zutreffen. Nach dem treffen gab es heute Ugali, Reis und Hähnchen und es war verdammt lecker ! Nach dem Essen hatten wir unser Tandem – meeting wo wir uns über uns austauschen und uns gleichzeitig besser kennenlernen, vor allem gibt es uns ein wunderbares Gefühl.

Wir hoffen, dass die kommenden Tage weiterhin so erfolgreich werden !

Gleichzeitig denken wir auch an Jørdis und hoffen, dass sie gut angekommen ist.

Charles und Nicole

 

15.07. Erster Abschied

 

Nach einem gewöhnlichen Start in den Tag mit Toast und Ei beim Frühstück und einem gemeinsamen Warm-up trennten wir uns in unsere Kleingruppen.

Hilfe bei den Filmarbeiten
Einige Gruppen begaben sich zum drehen zu verschiedenen locations,
Andere beendeten ihr storyboard oder arbeiteten an ihrem Theaterstück.
Meine Gruppe, welche sich mit dem Recht zu Leben beschäftigt machte sich auf den weg nach Mathare, wo wir in einem Krankenhaus unseren ersten dreh hatten. Nach einigen lustige aber auch anstrengenden Minuten hatten wir unsere erste Szene im Kasten. Für den nächsten dreh begaben wir uns auf das Dach eines Hochhaus direkt gegenüber des Krankenhaus. Der Ausblick, den wir dort genießen konnten war für alle und insbesondere für uns zwei deutsche atemberaubend.
Sobald wir nun auch den zweiten dreh vollendet hatten, entschieden wir uns dafür, den Rest der Zeit, die uns gegeben war auf einen Markt im Herzen Nairobis zu gehen. Jørdis und ich feilschten um einige Mitbringsel oder ließen sie, des geldes wegen, gleich von unseren kenianischen Freunden kaufen. Glücklich und hungrig verließen wir schließlich den Markt. Dies führte uns direkt zu Asmara, einem ethiopischen Restaurant. Nach dem wir uns mit (…) den Magen vollgeschlagen haben, machten wir uns auf den weg zurück zum Amani centre wo wir uns um 17:00 zu einem gemeinsamen Meeting verabredet haben. Aufgrund des traurigen Anlass, das jørdis heute Nacht zurück nach Bremen fliegt, verlief das länderspezifische Meeting eher schnell. Dadurch hatten wir ein sehr schönes und langes farewell-bbq für jørdis, mit

Abschiedsgrillen

anschließender Musik, tanzen, lagerfeuer und vielen abschiedsselfies. Für mich persönlich war dieser Abschied besonders schwer. Denn noch vor dem Austausch war mir bewusst, dass ich sehr viele neue kenianische Gesichter sehen werde und Freunde dazugewinne. Woran ich zu Beginn allerdings gar nicht gedacht habe, ist das wir auch die Gesichter, die wir schon aus Deutschland kennen viel besser kennenlernen würden. Genau deswegen bin ich so glücklich darüber, dass ich Jørdis als richtig gute und vertrauenswürdige  Freundin dazugewinnen konnte mit der ich, da bin ich mir sicher, auch in Bremen noch sehr viel Zeit verbringen werde. Dementsprechend viel es mir sehr schwer die Person mit der ich in Kenia am meisten gelacht, geweint und Zeit verbracht habe zu verabschieden.

Um 01:30 schließlich verließen Jørdis, Christin, Peter und ich, auf dem Weg zum Flughafen, das Amani centre in einem uber (taxi). Dort angekommen ließen wir den Abend sowie die letzten 2 Wochen noch mit einem java Kaffee ausklingen und verabschiedeten sie noch ein letztes Mal bevor sie im Check in verschwand.
Ntakuona ivy karibuni.

14.07. Mitte des Austausches mit viel Liebe

Guten Abend!

Heute startete der Tag mit der Midterm evaluation. Wir dachten, dass diese sehr langweilig werden würde, was sie aber im Nachhinein überhaupt nicht war. Wir spielten einige schöne Spiele und anschließend bekam jeder einen Zettel, den er/sie sich auf den Rücken klebte. Alle anderen konnten dieser Person einige positive und schöne Dinge auf den Rücken schreiben.

Weil einige von uns die letzten Tage krank waren, bereiteten die Kenianer/innen eine Überraschung für die deutschen vor. Es gab Kuchen und was zu trinken und ein wunderschönes Ständchen. Ich glaube das war für uns alle eine sehr schöne Überraschung und alle waren happy!

Danach trafen sich die Gruppen, um ein paar Dinge für das Shooting zu Kaufen und was zu Essen.

Heute haben wir in Mathare zu Mittag gegessen

Der Tag war für alle sehr Ereignisreich und schön!

See you!!!

Christine und Jørdis

kleines Update!

Heute lagen wir alle flach… Ja und das, wo es doch heißt, in „Afrika“ ist es warm.

Naja wir sind ja auch hier um Vorurteile abzubauen.

Also… wir hatten hier Regen und im Winter, hier ist grad Winter, ist es kälter als so manch einer denken mag. Und Kenia liegt zwar in Afrika, aber Kenia ist ein eigenes Land und Nairobi eine eigene Stadt. Ihr fahrt ja zum Sommerurlaub auch nicht nach Europa, sondern nach Finnland oder Spanien. Da ist auch ein Unterschied!

13.07. Der Krankheitstag

Heute hätte hauptsächlich die Zwischenevaluation auf dem Programm gestanden, die musste aber leider kurzfristig auf morgen verschoben werden, da über die Hälfte der deutschen Teilnehmer mit einer Erkältung im Bett bleiben mussten. So wurde der Tag zu einem Ruhetag erkoren, sodass sich die Schlappen ausruhen konnten und die die noch fit waren, weiter in ihren jeweiligen Kleingruppen am Thema arbeiten konnten.

12.7. Der erste Tag zurück in Nairobi

Heute war der erste tag zurück in Nairobi, nachdem wir die letzten paar Tage in Tigoni verbracht hatten. Unser Bus holte uns früh um 8:30 ab, aber die Fahrt dauerte nicht lange, da wir diesmal nicht in der Rush Hour feststeckten. Leider waren ein paar Leute krank, deswegen verkrochen wir uns erst einmal in unsere Zimmer nachdem wir im Amani Center ankamen. Nachdem wir uns ein bisschen ausgeruht hatten entschieden wir uns, im Restaurant gegenüber des Centers etwas essen zu gehen.

Danach teilten wir uns auf. Ein Teil der Gruppe musste leider im Center bleiben weil viele immer noch krank waren, der andere Teil der Gruppe machte sich auf in die Stadt. Zum Glück konnte einer der Kenianer_Innen uns ein privates Matatu organisieren, sodass wir nicht die ganze Zeit warten mussten. Unser erster Stop war der Kikomba Market, ein großer Markt auf dem Klamotten und Schuhe verkauft wurden. Für einige von uns war es schwierig, da es auf dem Markt sehr voll und eng war, und man von allen Seiten angesprochen wurde und immer aufmerksam sein musste. Deswegen blieben wir auch nicht lang, sondern machten uns schnell auf zum zweiten Markt. Der zweite Markt hieß Karioko, ein etwas traditioneller Markt. Dort konnte man Ketten, Armbänder und anderen Schmuck kaufen. dort gefiel es uns ziemlich gut.

Dann stiegen wir wieder ins Matatu um zurück ins Amani Center zu fahren. Dort setzten wir uns noch einmal mit allen zusammen, um unsere Gruppenreflektion zu starten. Für die meisten von uns war der Tag sehr interessant, obwohl der erste Markt sehr anstrengend war. Aber auch das gehört zu Kenia dazu. Wir waren trotzdem froh, einmal diese ganz andere Seite von Kenia sehen zu können. Und wie immer freuten wir uns schon auf den nächsten Tag.

11.07. Work and dance

Heute kamen wir nach dem Frühstück um 8.00 Uhr mit der gesamten Gruppe zusammen, um zum Aufwärmen ein Spiel zu spielen, in welchem Kühe und Ställe involviert waren… Danach gingen wir in den verschiedenen Gruppen in die Arbeitsphase, da an diesem Tag das Skript für die jeweiligen Filme oder Theaterstücke fertig gestellt werden sollte. Bis zum Mittagessen hatten wir die Möglichkeit uns die Zeit zum arbeiten selbst einzuteilen. Die Herausforderung dabei bestand darin, die verschiedenen Meinungen und Sichtweisen aller mit einzubeziehen, damit das Endresultat für alle zufriedenstellend war.
Es wurden Interviews geführt, Rollen diskutiert, Abläufe besprochen, viel gelacht und gearbeitet und gearbeitet..
Um 13.00 Uhr legten alle Gruppen ihre Arbeit nieder, um gemeinsam zu Mittag zu essen. Danach ging es mehr und minder wieder an die Arbeit, wobei manche konsequenter waren als andere. 🙂
Nach dem Abendessen hatten wir Freizeit, die unterschiedlich genutzt wurde. Da die Mönche des Klosters uns freundlich zu ihrer Feier einluden, gingen einige zum Tanzen dorthin, andere waren auf ihrem Zimmer und saßen zusammen im Foyer und unterhielten sich.
Später vielen alle müde, aber glücklich in ihre Betten.

10.07. Gruppenarbeit und Fußball

Unser Tag begann um 7:30 mit Toast, Marmelade und Eiern. Danach hatten wir eine längere Pause, in der Spiele gespielt wurden und wir uns die Haare geschnitten haben. 🙂

Um 10 Uhr haben wir uns dann zu einem Warm-up getroffen: „balance the ball“. Danach trafen wir uns in den Kleingruppen, die wir am Abend zuvor eingeteilt hatten. Die Themen der Kleingruppen sind: right to life, education, gender/sexuality, expression und freedom. Es wurden angeregte Diskussionen und erste Ideen für das Endprodukt, ein Film oder ein Theaterstück, geführt und gesammelt.

Gruppenarbeit mit hitzigen Disskusionen

Um 13 Uhr aßen wir zu Mittag, wie immer gab es Ugali, Reis, Salat und Bohnen. Gesättigt und gestärkt nahmen wir die Herausforderung an, gegen die Brüder aus den uns beheimateten  Kloster, Fußball zu spielen. Zu einem Fußballspiel gehören nicht nur unsere tapferen Spieler*innen, sonder auch ihre schreienden und tanzenden Fans am Rande. Nach einem schweißreibenden, zwei Stunden langen Spiel stand es am Ende 3 zu 3.

Nach dem Spiel trafen sich unsere Gruppe gemeinsamen zu einer Reflexion, in der wir über den Tag und unsere Gefühle gesprochen haben. Mit knurrenden Mägen ging es dann zum Abendbrot. Nach dem Abendbrot gingen viele auf ihre Zimmer um sich etwas auszuruhen und einige von uns haben sich gegenseitig Hanna gemalt. Um 22 Uhr haben wir alle zusammen eine kleine Party gefeiert mit Musik und Tanz, das war sehr schön und lustig. Einpaar von uns haben auch Doppelkopf gespielt. Um 12 Uhr sind wir dann alle in unser Betten gehuscht und schnell eingeschlafen, um für den nächsten Tag fit zu sein.

Der Tag war sehr schön, anfangs war es in den Kleingruppen noch etwas schwer in das Thema zu kommen, doch schon nach kurzer Zeit kamen immer mehr Ideen und Diskussionen auf, sodass alle am Ende zufrieden waren. Ich erlebe hier eine wunderschöne Zeit und habe alle jetzt schon tief in mein Herz geschlossen, sodass es mich jetzt schon vor dem Abschied graust. Alle die einmal die Chance bekommen, bei einem Austausch mitzumachen zu können, sollten diese ergreifen. Es ist eine wunderbare Erfahrung bei der man viel von einander lernen kann.

Gute Nacht und lieb Grüße aus Nairobi, Marlene;-)

09.07. Der Team-Building Tag

Heute konnten wir etwas später aufstehen, weil das Frühstück erst um 9:00 Uhr begann. Wir saßen einfach ein bisschen beisammen und führten schöne Gespräche, wie jeden Morgen. Um 10:00 Uhr trafen wir uns um mit dem Programm für den Tag zu starten, es war sehr viel Team-Building geplant. Los ging’s mit einem Warm-Up das Jan uns beibrachte.

Dann fingen wir an mit dem eigentlichen Programm. Bei unserem bereits bekannten Mingu-Mingu-Spiel kamen wir in Zweier-Teams zusammen, die später noch wichtig sein würden. Dann wurden Kleingruppen geformt und wir fingen an mit etwas Brain-storming zu unserem Thema ‚Menschenrechte‘. Jede unserer Gruppen stellte ein Ranking der 6 wichtigsten Menschenrechte auf. Dann ging es weiter mit ein paar Team-Building Spielen, die unser Coach von MYSA, John, anleitete. Es war ziemlich warm und alle waren schnell ziemlich angestrengt, deswegen ging es dann auch schon bald zum gemeinsamen Mittagessen.

Nach der 2-stündigen Mittagspause trafen wir uns erneut und jeder stellte sein persönliches Ranking der 3 interessantesten Menschenrechte auf. Auf einer Skala von 1-10 sollte bewertet werden, wie interessiert wir am Thema waren. Durch dieses Ranking teilten unsere Teamer dann später die Kleingruppen ein.

Danach trafen wir uns am Fußballplatz, um mit unserem Team-Building Programm weiterzumachen. Wir starteten mit ein paar Warming-Ups und dann gestaltete John das Programm. Wir teilten uns in zwei Teams auf. Schnell wurde klar, dass das wichtigste Teamwork und Kommunikation waren. Alle hatten viel Spaß, aber aufgrund der Hitze wurde es nach einer Weile ziemlich anstrengend.

Wieder zurück beim Tigoni-Haus setzten wir uns dann mit unserem am Vormittag zugeteilten Partner hin und unterhielten uns über 3 Fragen, die Paul und Jan sich ausgedacht hatten. Die meisten waren ziemlich begeistert über diese Unterhaltungen, da man nochmals auf einem ganz anderen Level miteinander kommunizierte.

Dann ging es auch schon in die nationen-getrennten Reflektionen. Dies dauerte wie immer ziemlich lange, was aber vollkommen okay war, weil dies immer ein wichtiger Teil des Tages ist. Es ist uns allen sehr wichtig, über alles was gerade los ist zu sprechen.

Nah den Reflektionen ging es dann auch schon zum Abendessen, was uns wie immer wieder gut zusammenbrachte. Wir sangen noch zwei Geburtstagslieder für Adan, und er bekam seine ‚Birthday-Shower‘, was eine MYSA-Tradition ist.
Um den Abend noch etwas ausklingen zu lassen, schaute ein Großteil der Gruppe noch den Film ‚Nairobi Half Life‘, den Babu, der unseren Theater-Workshop geleitet hatte, uns mitbrachte.
Es war wie immer ein langer und interessanter Tag, und wir freuten uns schon auf den nächsten Tag.
Lilith & Adan

08.07. Das Spiel verloren doch Freunde gewonnen

An diesem Tag sind wir in neuen Betten aufgewacht. Die Betten waren sehr gemütlich, aber die deutschen Teilnehmenden hätten sich vorher nicht vorstellen können, dass es in Kenia so kalt werden könnte. Viele Teilnehmende auch von kenianischer Seite hatten eine sehr kalte erste Nacht. Das nächste, dass uns sehr gefiel war die entspannte Frühstückszeit, weil wir bis kurz vor acht schlafen konnten. Auch wenn Christine keine Eier mag, gefiel es Jan sehr mehr als Weißbrot zum Frühstück zu haben. Nachdem wir unsere inneren Akkus geladen hatten, begannen wir mit dem Workshop von Nicholas, in dem wir gelernt haben, wie man ein Skript schreibt. Dort haben wir vor allem die Basics und die wichtigsten Dinge über das Schreiben eines Skripts gelernt.

Danach wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt und wir sollten ein Haus nur aus Strohalmen bauen. In so einer großen Gruppe war die Kommunikation etwas kompliziert, aber es hat auch Spaß gemacht. Zum Mittag hatten wir Kartoffeln, Gemüse, Ugali und Schweinefleisch, welches wir aber nicht gegessen haben, weil wir das nicht so mögen. Nachdem Mittagessen hatten wir noch eine weitere Stunde Skript schreiben gelernt. Uns hat der Workshop sehr viel gebracht und wir haben viele Dinge gelernt, die wir gut für unsere Zukunft gebrauchen können.

Am Tag davor hatten wir uns mit der Mannschaft des nächsten Dorfes für ein Fußballspiel verabredet. Auch wenn wir leider verloren haben, hatten wir sehr viel Spaaaaß!!!!! Jan hat unter den Gegnern auch ein paar neue Freunde gefunden.

Teambesprechung

Später hatten wir dann ein Gruppentreffen auf dem wir sehr viele liebe Worte gehört haben, weil viele von uns ein paar sehr schöne Tage hatten. Auch für die nächsten Wochen hatten wir ein sehr gutes Gefühl. Nach dem Abendessen hatten wir Freizeit und haben gemeinsam Spiel gespielt und interessante und lustige Konversationen gehabt 😀 Danach sind wir müde, aber glücklich in unsere kalten Betten gefallen.

Von Christine und Jan

07.07. Nairobi und Tigoni an einem Tag

Wie jeden Tag, wachten wir gegen 7.30 Uhr auf, um gemeinsam zu frühstücken. Danach hatten wir etwas Zeit, um unsere Taschen für die am Nachmittag anstehende Reise nach Tigoni in Limuru zu packen. Da wir vor der Reise noch Freizeit hatten, die wir selber gestalten durften, beschlossen wir, uns die Innenstadt Nairobis anzugucken und teilten uns hierfür in vier Kleingruppen auf. Einige von uns besuchten das Kenianische Nationale Theater, andere den Central Park, den Uhuru Park, den Karjokor Market, die West Gate Mall oder aßen traditionell äthiopisches Essen. Für die Deutschen unter uns war vor allem das Fahren in den Matatus wieder eine aufregende Erfahrung, da es sich sehr von deutschen  Bussen unterscheidet. Meistens wird laute Musik gespielt, es wird viel gelacht und getanzt, soweit es der Platz zulässt.

Um ca 14.00 Uhr kamen wir wieder ins Amani Center, um schnell den Rest unserer Sachen zu packen, da um 15.30 Uhr die Reise nach Limuro begann. Während die Hochhäuser Nairobis langsam an uns vorbeizogen und einer weiten atemberaubenden Landschaft wichen hörten wir Musik, sangen lauthals mit, machten Fotos und genossen einfach das Beisammensein. Gegen halb sechs kamen wir letztendlich in Tigoni an. Alle etwas erschöpft aber glücklich hievten wir unsere Gepäckstücke vom Bus und genossen die letzten Sonnenstrahlen, die die vielen Teeplantagen und Maisfelder um uns herum zum leuchten brachten. Um die Zimmer aufzuteilen spielten wir ein Spiel, in welchem man einen Zettel bekam auf dem ein Tier geschrieben stand. Dieses sollten wir nun lauthals imitieren und so unsere Artgenossen ausfindig machen. In den neu entstandenen Konstelationen bezogen wir nun unsere Zimmer. Danach gab es Gruppeninterne treffen der jeweils kenianischen und deutschen Gruppe. Anschließend wurde reichlich zu Abend gegessen.

06.07. Workshops zu Film und Theater

Nach einem Frühstück um halb acht hatten wir einen sehr interessanten Workshop von Peter.

Diejenigen, die noch keine Erfahrungen in Filmen hatten, konnten erste Erfahrungen machen und auch Telnehmer*innen mit mehr Erfahrungen konnten ihre Fähigkeiten verbessern, oder einfach Spaß haben.

Wir haben sogar schon erste Videos gemacht, die wir dann später präsentiert haben.

Beim anschließenden Mittag gb es Gemüse, Fleisch, Reis und natürlich Ugali.

Danach hatten wir ene kurze Pause, in der einige die Umgebung erkunden und Snacks einkaufen konnten.

Später hatten wir noch einen Theater-Workshop von einem bekannten kenianischen Schauspieler und Produzenten, Joseph Wairimu.

In diesem haben wir einiges über ihn gehört und zudem viele Teambuildingspiele gespielt.

Nach dem Abendessen hatten wir dann als gemeinsame Aktivität ein Lagerfeuer mit Musik, interessanten Gesprächen und weiterem Kennenlernen.

Alles in allem war es ein sehr nicer Tag, an dem wir alle ziemlich viel zusammen gewachsen sind.

StandHAFTE Grüße und sante Sana,

Hannah und Shaffi

05.07. Einführung ins Thema „Human Rights“

Halb gut ausgeschlafen aber voller Vorfreude begaben wir uns aus unseren gemeinsamen Zimmern zum Frühstück.

Zuerst haben wir uns in unseren Kleingruppen zusammengefunden, um

Präsentation der Vorbereitungen

das vorzubereiten, was wir vor dem Austausch schon erarbeitet haben. Die Präsentation der vorbereiteten Ergebnisse waren vielseitig und vor allem so, dass wir alle merkten, wir sind bereit zusammen auf einem Level zu arbeiten.Wir werden nun die nächsten drei Wochen zum Thema Human Rights also Menschenrechte arbeiten.

 

Vor dem Mittagessen sind wir mit unseren kenianischen Freunden losgezogen um für unsere Handys nun kenianische Simkarten zu kaufen. Die Fahrt zur Mall in Matatus (Sammeltaxen mit lauter Musik) war für uns alle ganz besonders, das erste mal runter vom Grundstück und rein ins Getümmel einer Großstadt mit so vielen neuen Eindrücken, Bildern und Menschen.

Später horchten wir den Worten und Diskussionsanregungen von einem Menschen, der uns zu unserem Thema viel Input gab, kleinere Diskussionsrunden entstehen ließ und uns wieder und wieder sagte, ihr habt das Recht, eure Rechte zu wissen.

Schnell kamen Themen auf, wie Sexualität und Abtreibung, die kontrovers diskutiert und mit viel Interesse beaugt wurden. Es ist nun klar, dass wir hier nicht über irgendwas reden, sondern wirklich über Themen sprechen, die es zu besprechen gibt.

Trotz, oder gerade wegen dieser Diskussionen gingen wir gesammelt und einander noch näher zum Abendbrot um den Abend langsam ausklingen zu lassen.

Tag der Ankunft 04.07.

Endlich in Kenia, nach zwei Flügen und einen halben Tag sitzen, hatten wir wieder Boden unter den Füßen. Also holten wir uns geschwind unsere Visa und die Gepäckstücke warfen auf das Dach unseres Busses.
Nach einem kleinen Stop beim Supermarkt für Wasser, fielen wir quasi aus dem Bus in unsere Betten.
Um 12 Uhr klingelten die Wecker, also schlurften wir nach 6 Stunden schlaf nach draußen und entdeckten ein Kenia bei Tag, das wir uns etwas wärmer vorgestellt hatten.
Alles war vergessen, als unsere kenianischen Freunde uns begrüßten die uns genauso sehnsüchtig erwartet hatten, wie wir sie.

Ertse Gespräche

Nach dem Lunch haben wir uns durch Kennlernspiele immer mehr angenähert und Porträts voneinander entworfen.
Völlig übermüdet haben wir gemeinsam Regeln des Zusammenkommens vereinbart um dann unsere neuen Nachtquatiere zu beziehen und in Träumen zu versinken.