3.4. Letzter Ferientag

Wir starteten den Tag mit einem Frühstück, um anschließend zur Schule zu fahren und auf die anderen Mitglieder des Austauschs zu treffen. Wir machten gruppenstärkende Übungen, die dazu dienten uns wach zu bekommen. Wir redeten über die Pläne, die jede Gruppe umsetzten wollte.

Danach gingen wir in unsere Gruppen, um an unseren Themen zu arbeiten. Die Theatergruppe arbeitete an zwei Stopmotion Filmen über die Ozonschicht und das Schmelzen der Eisschollen. Die Filmgruppe machte Interviews über einen Naturwissenschaftler, welcher über den Wechsel des Klimas berichtete. Das Endprodukt soll eine Wettershow über die Zukunft werden. Die andere Filmgruppe machte einen Ausflug, um ihre Idee von einem Film zu realisiere, in dem eine Person Dokumente über CO2 Emissionen fälscht, um seiner Firma weiteren Erfolg zu bringen. Die Musicalgruppe hatte einige Diskussionen, über ihr finales Produkt, welches einen Überblick über die Entwicklung des Klimawandels in der  Vergangenheit und der Zukunft anzeigen soll.

Am Ende des Tages trafen wir uns in der Turnhalle, um organisatorische Punkte für das integrierte Seminar in Rotenburg zu besprechen.

Wir gingen in unsere Familien, um uns auf den nächsten Tag vorzubereiten.

Viele Gruppen haben einen großen Fortschritt in ihrer Gruppenarbeit gemacht. Wir schauen dem integrierten Seminar gespannt entgegen.

Gute Nacht Freunde.

Grüße von Manga und Emma

 

 

 

02.04. Gruppenarbeit

Am Montag standen wir ca. gegen 9:00 Uhr auf, machten uns fertig und frühstückten etwas. Nach dem Frühstück gingen wir dann auch zur Schule. In der Schule angekommen haben wir ein paar Spiele und Warmups mit den Teamern und den Lehrern  gemacht. Als wir damit fertig waren ging es dann auch direkt in die Gruppenarbeit. In der Gruppenarbeit haben wir an unseren Präsentationen weiter gearbeitet. Um 13:30 Uhr gab es dann Mittagessen (Pellkartoffeln mit Quark und Salat).

Nachdem Mittagessen haben wir dann noch bis 16:30 Uhr weiter in den Gruppen gearbeitet bis wir dann ein separates Meeting hatten. Bei den Meetings haben wir dann über die Stimmungen in den Gastfamilien geredet und Organisatorische Dinge besprochen. Dann haben wir noch einige Klassenzimmer auf geräumt und sind dann gegen 17:30 Uhr zurück in die Gastfamilien gegangen, wo wir dann noch den restlichen Abend genossen haben.

Juma & Lys

1.4. Familientag

Sonntag, Sonne, Ostern, Ausschlafen – Das sind doch perfekte Voraussetzungen für einen schönen Tag in den Familien.

Heute sind alle zu Hause geblieben, konnten ausschlafen und frei entscheiden, wie sie den Tag gestalten. Nach dem ein oder anderen Osterfrühstück ging es für ein paar ins Weserstadion und für andere auf die Osterwiese.

Am Abend stand dann doch noch ein Programmpunkt an, ein Theaterbesuch. Von dem Stück „polaroids“ waren der/die andere ein bisschen überrascht und auch überfordert. Trotzdem hatten wir während des Stückes und auch auf der Party im Anschluss viel Spaß.

31.03. Erster Arbeitstag



Wir wachten um 9 Uhr auf, nahmen eine Dusche und gingen zum Frühstück. Nach dem sehr leckeren Frühstück haben wir uns vorbereitet, um zur Schule zu gehen. Wir kamen pünktlich um 10 Uhr an der Schule an. Zunächst begrüßten wir alle, und danach haben wir einige Warmups, mit den teamern und Freddy gemacht. Nach den warmups gingen wir zu dengetrennten meetings, um über die Erfahrung in den Gastfamilien zu sprechen. Anschließend trafen wir uns in den Gruppen für die Gruppenarbeit. Während der Gruppenarbeit diskutierten wir über den Inhalt und die Gestaltung der Produkte. Um 13:30 Uhr hatten wir Knödel mit einer Pilz-Sauce (ziemlich lecker). Nach dem Mittagessen blieb uns noch Zeit für die Gruppenarbeit. Um 16:30 Uhr trafen wir uns für ein gemeinsames meeting, wo jede Gruppe, über ihre Ideen für die Produkte sprachen. Wir gingen um 17:00 Uhr zurück zu den Gastfamilien und genossen das  Abendessen und die Zeit zusammen.

Manga & Tom

28.03. Klimakonferenz


Wie jeden Tag starteten wir den Tag mit einem schmackhaften Frühstück um 8:30am. Nach dem Frühstück hatten wir unsere Präsentationen über den Klimawandel, die wir in Kenia bzw. Deutschland vor dem Austausch vorbereitet hatten. Wir besprachen Auslöser, Folgen und Lösungen des Klimawandels.

Nach einer kleinen Pause stellten wir mit der Gruppe eine Klimakonferenz der UN nach. Dies hat Fabio von der Bremer NGO „Borda“ angeleitet. Wir wurden in verschiedene Gruppen aufgeteilt, in denen wir Regionen vertraten und deren Vorschläge auf die global steigende Temperatur debattierten. Vor allem in der Diplomatie zwischen den USA und einigen Ländern des globalen Südens wurde der Ton schärfer. Auch die Lobbyisten der fossilen Brennstoffindustrie, die Klimaaktivisten und eine gewaltsam aufgelöste Demonstration vor dem Konferenzraum sollten ein möglichst realitätsnahes Umfeld erzeugen. In mehreren Verhandlungsrunden konnten die verschiedenen Gruppen ihren Beitrag zu den Klimazielen festlegen. Anschließend wurden die jeweils angegeben Werte in eine Computersimulation eingegeben um zu prüfen, ob durch die beschlossenen Schritte der Anstieg der Durchschnittstemperatur bis ins Jahr 2100 bei unter 2,0°C gehalten werden kann. Dieses Ziel wurde allerdings um einiges verfehlt.

In dieser Übung und der darauffolgenden Reflexion sollten die komplizierten und teils sehr undemokratischen, sowie unverantwortlichen Strukturen in der globalen Klimapolitik veranschaulicht und reflektiert werden.

Wir aßen Mittag um 2pm. Anneke, eine Teamerin unseres letzten Austauschs besuchte uns und hatte Geburtstag, den wir ausgiebig feierten!! Nach einer Pause gingen wir in die Turnhalle, um gruppenstärkende Übungen zu machen. Danach teilten wir uns vier Gruppen auf. Wir lernten verschiedene Methoden kennen: Theater, Musik, Film/Stop motion und Sprachen. Wir hatten sehr viel Spaß und haben viele neue Sachen gelernt.

Um 8pm nahmen wir unsere Lasagne zu uns, welche sehr schmackhaft war.

Anschließend hatten wir noch ein getrenntes Meeting.

Der Tag war sehr lang aber auch sehr interessant und spaßig.

Gute Nacht and Lala Salama!

Lily und Emma (und Paul)

27.3. Stadtrally

Heute Morgen starteten wir mit einem großem Frühstück um 8:30. Danach hatten wir einen Kamera-Workshop und wurden in 5 Gruppen eingeteilt. Diesen Gruppen wurden Aufgaben zugeteilt, die wir dann in einer Stadt-really (Actionbound) bewältigen mussten. Jede Gruppe bekam Geld um mittags in der Stadt etwas  Essen kaufen zu können. Außerdem bekamen wir Kameras, um unsere Aufgaben zu Filmen. Als wir wieder in der Schule waren, trafen wir uns zu einen Filmschnitt-Workshop. Danach gingen wir zurück in unsere Gruppe, mit denen wir in der Stadt unterwegs waren und schnitten unsere Filme.

Als die Filme fertig geschnitten waren, gingen wir zum Abendessen, heute gab es Lasagne. Nach dem leckerem Abendessen, trafen wir uns wieder um uns gegenseitig die Filme vorzustellen.

Es war ein sehr schöner Tag 🙂

26.03. Teambuilding

Am Montag durften wir nochmal alle ausschlafen, dank der langen Reise der Kenianer*innen.

Das Frühstück startete um 9:30, doch das Jungszimmer hat verschlafen.

So begann das Frühstück erst um 10:00 (sorry about that). Nach einem Frühstück, welche aus dem Fladenbrot vom Vortag betsand, ging es auch schon mit dem Programm los. Begonnen hat dieses mit Bewegungs- und Namensspielen in der Turnhalle. Danach haben einige der Schüler*innen das Programm für die nächsten drei Wochen vorgestellt.

Dann gab es auch schon Mittagessen und eine Pause zum ausruhen.

Satt und wieder voller Energie ging es dann weiter. Wir haben uns – natürlich erst nach einem WUP (warming up) – in kleine Gruppen aufgeteilt und Mind-Maps über unser Thema Klimawandel erarbeitet. Diese haben wir dann im Plenum vorgestellt.

Danach gab es nochmal einige Spiele damit wir uns alle besser kennenlernen und wir übten mit den Kenianer*innen das Fahrradfahren im deutschen Straßenverkehr.

Und nach dem Abendbrot hatten wir noch ein ländergetrenntes Meeting über die bisherigen Stunden im Austausch.

25.03. Die Ankunft

Die Kenianer/innen trafen sich Samstag an der Schule, um gemeinsam die Reise zu beginnen. Um 4 Uhr am Nachmittag fuhren sie dann los Richtung Flughafen.

Es ging von Mombassa nach Nairobi und von Nairobi nach Amsterdam.

Der Flug nach Amsterdam begann um 8 Uhr morgens. Dort hatten sie dann einen vier stündigen Aufenthalt. Danach ging es die letzte Strecke von Amsterdam nach Bremen.

In Bremen kamen die Kenianer/innen Abends um 21:30 an. 

Die deutsche Austauschgruppe empfang die Kenianer/innen mit dem out of
the box Lied und den selbst gestalteten Bannern (siehe Bild).

Es war alles sehr aufregend und ging sehr schnell, trotzdem hat es jeden gefreut wieder vereint zu sein.

Alle Eltern die mitgekommen sind haben die Kenianer/innen ebenfalls begrüß und sie zu den Autos gebracht.

Dann ging es zur GSM.

—Nochmal Danke an alle Eltern die fahren konnten und viel Geduld hatten. Dankeeeee 🙂

An der Schule angekommen haben wir kurz die Koffer in die Zimmer gelegt und sind dann zum Buffet gegangen, damit alle nach der anstrengenden Zeit etwas essen konnten.

Dann konnten die Kenianer/innen auch endlich nach ihrer langen Reise schlafen gehen.

Transparente

In 6 Tagen geht es los. Heute wurden die Begrüßungstransparente gestaltet.

[:de]Karibu Sana[:]
[:de]Malen der Begrüßungstransparente, 20.3.18[:]
Author: Eckardt Kreye
Aperture: 9
Camera: NIKON D7000
Iso: 640
Copyright: Eckardt Kreye e.kreye@arcor.de
[:de]Karibu Sana[:]
[:de]Malen der Begrüßungstransparente, 20.3.18[:]
Author: Eckardt Kreye
Aperture: 8
Camera: NIKON D7000
Iso: 640
Copyright: Eckardt Kreye e.kreye@arcor.de
[:de]out of the box'18 [:]
[:de]out of the box'18 noch nicht ganz fertig...[:]
Author: Eckardt Kreye
Aperture: 4.2
Camera: NIKON D7000
Iso: 400
Copyright: Eckardt Kreye e.kreye@arcor.de
[:de]Sprayer[:]
[:de]Sprayer am Werk...[:]
Author: Eckardt Kreye
Aperture: 9
Camera: NIKON D7000
Iso: 100
Copyright: Eckardt Kreye e.kreye@arcor.de
[:de]out of the box'18 [:]
[:de]Da fehlen noch welche...[:]
Author: Eckardt Kreye
Aperture: 5
Camera: NIKON D7000
Iso: 640
Copyright: Eckardt Kreye e.kreye@arcor.de

19.07. Richard’s Geburtstag

Frühstück war heute um 8:00 Uhr, das heißt aufstehen um 8:15 Uhr. Ich persönlich esse morgens nichts aber es macht mir Spaß über meinem Kaffee zu sitzen und den gut gelaunten Frühaufstehern zuzugucken, wie sie genüsslich ihr Avocado-Toast essen. Spätestens wenn Samuel kommt und „GOOD MORNING EVERYBODYYYYY“ ruft, ist die Stimmung auf dem Höhepunkt.

Der Tag war zum Schneiden der Videos gedacht welches bei uns aber noch nicht ganz fertig gedreht war. Nach dem Frühstück haben wir als Gruppe angefangen die erste Szene unseres Films zu schneiden. Da ich noch nie etwas geschnitten habe, haben mir Jan und Max ein bisschen was gezeigt. In der Mittagspause ist unsere Gruppe (Education) mit ein Paar anderen in Mathare etwas essen gegangen. Auf dem Weg dorthin sind wir noch auf eine andere Gruppe gestoßen die sich uns angeschlossen hat. Es ist dort wirklich unglaublich lecker, vor allem das Chapati. Zurück im Amani Center haben wir dann die Szene die uns noch gefehlt hat gedreht. Die Kameraführung habe ich heute übernommen. Hoffen wir das Beste.

Das Country-Meeting hat heute ganz besonders viel spaß gemacht, da wir etwas planen und geprobt haben, um der kenianischen Gruppe nach ihrer netten Aktion etwas zurück zu geben. (pssst)

Leider brechen jetzt langsam die letzten Tage an die wir aber trotz viel Arbeit hoffentlich so gut wie möglich zusammen verbringen werden und weiterhin eine wunderschöne Zeit haben.

17.07. „Klappe die letzte“

Wer mag schon Montage.
ich jedenfalls nicht. Obwohl der hier schon ganz schön war eigentlich!
Wir hatten heute um 8:00 Uhr Frühstück und durften komplett selbst bestimmen was wir wann machen. Nur gab es die Vorgabe das alle versuchen sollten heute mit dem Drehen fertig zu werden.
Wir in der Theatergruppe hatten, im Gegensatz zu den anderen, demnach einen eher entspannten Tag und haben einen ersten richtigen Durchlauf (damit meine ich einen akzeptablen) geschafft. Zum Mittagessen waren wir dann wieder in Mathare und haben Zufällig eine andere Gruppe getroffen, die auch da gegessen hat. Ich hab so mega leckeres Fleisch in einer roten Soße und Ugali gegessen, das war mit Abstand das Beste was ich hier in Kenia gegessen habe! In Mathare war es für mich ziemlich schön. Ich wusste worauf ich mich einstellen musste und war nicht so verloren und überfordert von all den neuen Eindrücken wie letztes Mal. Danach haben wir als Theatergruppe den Leuten aus der education-Gruppe geholfen, ein paar Szenen aufzunehmen, für die sie mehr Schauspieler gebraucht haben. Das war ziemlich langweilig, weil man die ganze Zeit nur rumgesessen hat, und dass gefühlte 5 Stunden. Aber es gab Cola und Kekse, deshalb hat sich das dann doch gelohnt (die Bauchschmerzen, wegen den ganzen Keksen, waren aber eher belastend). Danach gab es dann eine Länder getrennte Reflektion.
Dann gab es auch schon Abendessen und nach dem Abendessen habe ich Lillith einen Undercut rasiert und die anderen waren überall ein bisschen verteilt und haben alles Mögliche gemacht.
Am Abend saßen dann die meisten in Lillith, Lucy und Carols Zimmer und haben zugeguckt wie Hale Braids bekommen hat. Und dann hat jeder eine rote Strähne in die Haare bekommen! (so als Erkennungsmerkmal)
In der Nacht gab es dann noch ein bisschen Aufregung, weil Wambo total schlimme Bauchschmerzen hatte und ins Krankenhaus musste. sie konnte aber, Gott sei Dank, in der selben Nacht noch in ihrem Bett einschlafen!
So wie wir alle (bis die Werwölfe erwachten ;D)
Liebe Grüße aus Kenia,
Juniper!

 

16.07. Challenges and goals

Heute war der dritte Tag der Video Drehs  in den Gruppen, „life, „sexuality“,“freedom of expression“ und „education“. Die Theater gruppe fing heute an zu proben und die anderen Gruppen gingen oder fuhren zu ihren Drehorten um ihre Aufnahmen zu machen. Einige Hürden kamen auf wie z.B in der „sexuality“ Gruppe, einer der wichtigen Charaktere ist leider Krank und das Mikrophon war schon leider vergeben. Also mussten wir leider mit dem Kamerasound filmen. Dazu kam noch, dass der Weg zu dem Schauplatz etwas beschwerlich war, wir mussten knapp 3 mal umsteigen und der Weg dauerte pro weg 40 min. Obwohl wir diese ganzen Probleme hatten, konnten wir einiges schaffen. Zum Glück müssen nur noch 2 Szenen filmen.  Auch in der Gruppe „freedom of expression“ waren einige Probleme aber auch wir haben es geschafft. Um 18:45  hatten wir unser Treffen in der großen Gruppe 2 Ehemalige aus dem Jahr 2013/14 kamen zu Besuch. Wir freuten uns alle die Beiden kennenzulernen und wieder zutreffen. Nach dem treffen gab es heute Ugali, Reis und Hähnchen und es war verdammt lecker ! Nach dem Essen hatten wir unser Tandem – meeting wo wir uns über uns austauschen und uns gleichzeitig besser kennenlernen, vor allem gibt es uns ein wunderbares Gefühl.

Wir hoffen, dass die kommenden Tage weiterhin so erfolgreich werden !

Gleichzeitig denken wir auch an Jørdis und hoffen, dass sie gut angekommen ist.

Charles und Nicole

 

15.07. Erster Abschied

 

Nach einem gewöhnlichen Start in den Tag mit Toast und Ei beim Frühstück und einem gemeinsamen Warm-up trennten wir uns in unsere Kleingruppen.

Hilfe bei den Filmarbeiten
Einige Gruppen begaben sich zum drehen zu verschiedenen locations,
Andere beendeten ihr storyboard oder arbeiteten an ihrem Theaterstück.
Meine Gruppe, welche sich mit dem Recht zu Leben beschäftigt machte sich auf den weg nach Mathare, wo wir in einem Krankenhaus unseren ersten dreh hatten. Nach einigen lustige aber auch anstrengenden Minuten hatten wir unsere erste Szene im Kasten. Für den nächsten dreh begaben wir uns auf das Dach eines Hochhaus direkt gegenüber des Krankenhaus. Der Ausblick, den wir dort genießen konnten war für alle und insbesondere für uns zwei deutsche atemberaubend.
Sobald wir nun auch den zweiten dreh vollendet hatten, entschieden wir uns dafür, den Rest der Zeit, die uns gegeben war auf einen Markt im Herzen Nairobis zu gehen. Jørdis und ich feilschten um einige Mitbringsel oder ließen sie, des geldes wegen, gleich von unseren kenianischen Freunden kaufen. Glücklich und hungrig verließen wir schließlich den Markt. Dies führte uns direkt zu Asmara, einem ethiopischen Restaurant. Nach dem wir uns mit (…) den Magen vollgeschlagen haben, machten wir uns auf den weg zurück zum Amani centre wo wir uns um 17:00 zu einem gemeinsamen Meeting verabredet haben. Aufgrund des traurigen Anlass, das jørdis heute Nacht zurück nach Bremen fliegt, verlief das länderspezifische Meeting eher schnell. Dadurch hatten wir ein sehr schönes und langes farewell-bbq für jørdis, mit

Abschiedsgrillen

anschließender Musik, tanzen, lagerfeuer und vielen abschiedsselfies. Für mich persönlich war dieser Abschied besonders schwer. Denn noch vor dem Austausch war mir bewusst, dass ich sehr viele neue kenianische Gesichter sehen werde und Freunde dazugewinne. Woran ich zu Beginn allerdings gar nicht gedacht habe, ist das wir auch die Gesichter, die wir schon aus Deutschland kennen viel besser kennenlernen würden. Genau deswegen bin ich so glücklich darüber, dass ich Jørdis als richtig gute und vertrauenswürdige  Freundin dazugewinnen konnte mit der ich, da bin ich mir sicher, auch in Bremen noch sehr viel Zeit verbringen werde. Dementsprechend viel es mir sehr schwer die Person mit der ich in Kenia am meisten gelacht, geweint und Zeit verbracht habe zu verabschieden.

Um 01:30 schließlich verließen Jørdis, Christin, Peter und ich, auf dem Weg zum Flughafen, das Amani centre in einem uber (taxi). Dort angekommen ließen wir den Abend sowie die letzten 2 Wochen noch mit einem java Kaffee ausklingen und verabschiedeten sie noch ein letztes Mal bevor sie im Check in verschwand.
Ntakuona ivy karibuni.

14.07. Mitte des Austausches mit viel Liebe

Guten Abend!

Heute startete der Tag mit der Midterm evaluation. Wir dachten, dass diese sehr langweilig werden würde, was sie aber im Nachhinein überhaupt nicht war. Wir spielten einige schöne Spiele und anschließend bekam jeder einen Zettel, den er/sie sich auf den Rücken klebte. Alle anderen konnten dieser Person einige positive und schöne Dinge auf den Rücken schreiben.

Weil einige von uns die letzten Tage krank waren, bereiteten die Kenianer/innen eine Überraschung für die deutschen vor. Es gab Kuchen und was zu trinken und ein wunderschönes Ständchen. Ich glaube das war für uns alle eine sehr schöne Überraschung und alle waren happy!

Danach trafen sich die Gruppen, um ein paar Dinge für das Shooting zu Kaufen und was zu Essen.

Heute haben wir in Mathare zu Mittag gegessen

Der Tag war für alle sehr Ereignisreich und schön!

See you!!!

Christine und Jørdis

kleines Update!

Heute lagen wir alle flach… Ja und das, wo es doch heißt, in „Afrika“ ist es warm.

Naja wir sind ja auch hier um Vorurteile abzubauen.

Also… wir hatten hier Regen und im Winter, hier ist grad Winter, ist es kälter als so manch einer denken mag. Und Kenia liegt zwar in Afrika, aber Kenia ist ein eigenes Land und Nairobi eine eigene Stadt. Ihr fahrt ja zum Sommerurlaub auch nicht nach Europa, sondern nach Finnland oder Spanien. Da ist auch ein Unterschied!

13.07. Der Krankheitstag

Heute hätte hauptsächlich die Zwischenevaluation auf dem Programm gestanden, die musste aber leider kurzfristig auf morgen verschoben werden, da über die Hälfte der deutschen Teilnehmer mit einer Erkältung im Bett bleiben mussten. So wurde der Tag zu einem Ruhetag erkoren, sodass sich die Schlappen ausruhen konnten und die die noch fit waren, weiter in ihren jeweiligen Kleingruppen am Thema arbeiten konnten.

12.7. Der erste Tag zurück in Nairobi

Heute war der erste tag zurück in Nairobi, nachdem wir die letzten paar Tage in Tigoni verbracht hatten. Unser Bus holte uns früh um 8:30 ab, aber die Fahrt dauerte nicht lange, da wir diesmal nicht in der Rush Hour feststeckten. Leider waren ein paar Leute krank, deswegen verkrochen wir uns erst einmal in unsere Zimmer nachdem wir im Amani Center ankamen. Nachdem wir uns ein bisschen ausgeruht hatten entschieden wir uns, im Restaurant gegenüber des Centers etwas essen zu gehen.

Danach teilten wir uns auf. Ein Teil der Gruppe musste leider im Center bleiben weil viele immer noch krank waren, der andere Teil der Gruppe machte sich auf in die Stadt. Zum Glück konnte einer der Kenianer_Innen uns ein privates Matatu organisieren, sodass wir nicht die ganze Zeit warten mussten. Unser erster Stop war der Kikomba Market, ein großer Markt auf dem Klamotten und Schuhe verkauft wurden. Für einige von uns war es schwierig, da es auf dem Markt sehr voll und eng war, und man von allen Seiten angesprochen wurde und immer aufmerksam sein musste. Deswegen blieben wir auch nicht lang, sondern machten uns schnell auf zum zweiten Markt. Der zweite Markt hieß Karioko, ein etwas traditioneller Markt. Dort konnte man Ketten, Armbänder und anderen Schmuck kaufen. dort gefiel es uns ziemlich gut.

Dann stiegen wir wieder ins Matatu um zurück ins Amani Center zu fahren. Dort setzten wir uns noch einmal mit allen zusammen, um unsere Gruppenreflektion zu starten. Für die meisten von uns war der Tag sehr interessant, obwohl der erste Markt sehr anstrengend war. Aber auch das gehört zu Kenia dazu. Wir waren trotzdem froh, einmal diese ganz andere Seite von Kenia sehen zu können. Und wie immer freuten wir uns schon auf den nächsten Tag.

11.07. Work and dance

Heute kamen wir nach dem Frühstück um 8.00 Uhr mit der gesamten Gruppe zusammen, um zum Aufwärmen ein Spiel zu spielen, in welchem Kühe und Ställe involviert waren… Danach gingen wir in den verschiedenen Gruppen in die Arbeitsphase, da an diesem Tag das Skript für die jeweiligen Filme oder Theaterstücke fertig gestellt werden sollte. Bis zum Mittagessen hatten wir die Möglichkeit uns die Zeit zum arbeiten selbst einzuteilen. Die Herausforderung dabei bestand darin, die verschiedenen Meinungen und Sichtweisen aller mit einzubeziehen, damit das Endresultat für alle zufriedenstellend war.
Es wurden Interviews geführt, Rollen diskutiert, Abläufe besprochen, viel gelacht und gearbeitet und gearbeitet..
Um 13.00 Uhr legten alle Gruppen ihre Arbeit nieder, um gemeinsam zu Mittag zu essen. Danach ging es mehr und minder wieder an die Arbeit, wobei manche konsequenter waren als andere. 🙂
Nach dem Abendessen hatten wir Freizeit, die unterschiedlich genutzt wurde. Da die Mönche des Klosters uns freundlich zu ihrer Feier einluden, gingen einige zum Tanzen dorthin, andere waren auf ihrem Zimmer und saßen zusammen im Foyer und unterhielten sich.
Später vielen alle müde, aber glücklich in ihre Betten.