out of the box’19 – 30.7.

Einen Tag früher als geplant traten wir heute den Rückweg nach Nairobi an. Morgens hatten wieder alle Zeit in den Kleingruppen zu arbeiten. Nach dem Mittagessen fuhren wir dann zurück. Da unsere Zimmer noch nicht fertig waren, hatten wir Zeit für ein paar Spiele, und teilten die Zimmer neu ein. Bis zum Abendessen waren alle eingerichtet, entspannten ein wenig, musizierten und unterhielten sich. Später, nach einem gemeinsamen Gruppentreffen und Safe Spaces saßen einige in ihren Zimmern und spielten Karten, während andere sich noch draußen unterhielten.

out of the box’19 – 29.7.

Heute morgen nach dem Frühstück setzten wir uns gemeinsam hin und jede Kleingruppe bekam die Möglichkeit das Konzept ihres Projektes zu präsentieren. Im Plenum wurden dann weitere Verbesserungen und Anmerkungen vorgeschlagen. Danach ging es für alle wieder an die Arbeit! Nach dem Mittagessen sprangen wir in zwei Matatus, die uns an einen mystischen Ort brachten, zu dem wir dann noch eine kurze Strecke wandern mussten. Auf uns wartete eine Lichtung, in die ein Wasserfall plätscherte, und uns alle für einige Zeit in den Bann zog. Es wurden unzählige Fotos gemacht, bis wir wieder zurück liefen und noch einige Zeit entspannten. Zurück in Tigoni hatten alle Freizeit bis zum Abendessen, danach hatten wir unsere ländergetrennte Gruppenreflexion.

out of the box’19 – 28.7.

Der gesamte Tag widmete sich der Arbeit in den Kleingruppen. Nach unserem gemeinsamen Frühstück trafen wir uns alle draußen, um einige Warm-ups zu spielen und endgültig wach zu werden. Zur Essenszeit trafen wir immer zusammen. Ansonsten hatten die Gruppen nun die Möglichkeit erste Ideen auszutauschen, und ihre Themen genauer zu besprechen.

out of the box’19 – 27.7.

Das Ziel des Tages war es nun die Kleingruppen einzuteilen, in denen sich weiter mit dem Thema auseinandergesetzt werden würde. Der Vormittag widmete sich dem brainstorming, wo alle Aspekte zum Thema, die bisher gesammelt waren noch einmal in mehreren Mindmaps festgehalten wurden. Während die Teilnehmenden nach dieser Aufgabe ihre freie Zeit individuell nutzen durften, setzte sich das Team daran alle Mindmaps zu einer großen zusammenzufassen, um das Thema „no poverty“ allumfassend zu zeigen. Letztendlich fanden sich eine Musik-, eine Film- und eine Fotografiegruppe, welche in den folgenden Tagen gemeinsam arbeiten werden.

out of the box’19 – 26.7.

Heute lag der Schwerpunkt des Tages auf dem Theaterspielen. Babu, wie Joseph Wairimu auch genannt wird, führte uns vormittags in einige theoretische Aspekte des Theaters ein. Wir sprachen über die Definition des Theaters, und über das, was benötigt wird, um überhaupt Theater spielen zu können. Nach dem Mittagsessen ging es ans Spielen. Mit viel Gelächter gingen wir verschiedene Aufgaben an. Jede*r von uns sollte eine Geschichte des letzten Tages erzählen, und dies in einer übertriebenen Emotion. Danach erarbeiteten wir ins Zweiergruppen eine kurze Szene, die präsentiert werden sollte. Man kann nicht behaupten, dass wir keinen Spaß gehabt hätten. Es wurde sehr viel gelacht! Später sprachen wir in unseren Safe Spaces, und nach dem Abendessen unternahmen wir eine Nachtwanderung. Sie endete schlussendlich im Wald beim Lagerfeuer, wo wir noch einiges Organisatorisches besprachen. Danach sangen wir Lieder und ließen uns vom Feuer wärmen.

 

out of the box’19 – 25.7.

Unser Vormittag begann heute damit, dass Charles uns einen Workshop zum Thema Musik gab. Wir sprachen darüber, was Musik für uns ist, was sie eigentlich alles braucht, um Musik zu werden. Zudem setzten wir uns damit auseinander wie sie in Filmen oder in Kombination mit Gesprochenem gezielt eingesetzt werden kann, um eine Stimmung zu erzielen und eine bestimmte message zu transportieren. Nach dem Mittagessen ging es gleich mit dem nächsten Workshop, dieses Mal: Film und 360°. Auch mit gezielt gefilmten Ausschnitten können verschiedene Gedanken und Gefühle bei den Zuschauer*innen ausgelöst werden. Die Aufgabe bestand nun darin eine kurze Filmfrequenz zu einem Thema zu drehen und dauerte bis zum Abendessen. Später schauten wir den Film „Nairobi Half Life.“

out of the box’19 – 24.7.

 

 

 

 

 

 

 

Es geht nach Tigoni! Heute morgen um 09.30 Uhr stiegen wir in den Bus und traten die Reise an. Der Bus war mit Stimmen, Musik und Gelächter gefüllt, während wir uns aus der Stadt bewegten und die Häuser langsam Feldern wichen. In Tigoni angekommen wurden die Zimmer aufgeteilt und anschließend Mittag gegessen. Danach stand die Präsentation der jeweiligen Gruppen, die bereits vor dem Austausch zum Thema SDG 1 recherchiert hatten auf dem Programm. Nach einigen informativen Inputs waren alle glücklich zu hören, dass der Rest des Nachmittages Freizeit sein würde. Auf dem Fußballplatz entwickelte sich ein ehrgeiziges Spiel zwischen unserer Gruppe und dem Fußballteam Tigonis. Nach dem Abendessen folgte eine Gruppenreflexion. Anschließend schauten wir uns gemeinsam die Dokumentation „Shootback“ an.

 

out of the box’19 – 23.7.

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Morgens nach dem Frühstück bekamen wir Besuch von unserem heutigen Gast Victor, auch Holvic genannt. Er zählte uns etwas über seine Büchereien, die er in Mathare gegründet hatte, über seine Beweggründe und die zukünftigen Pläne, die er für dieses Projekt hat.
Danach beantwortete er uns geduldig noch alle Fragen, die wir hatten, und blieb zum Mittagessen.
Nachmittags hatten Melissa und Luca ein besonderes Spiel für die Gruppe vorbereitet: das Welthandelsspiel. Dieses ist eine Übung, wodurch globale Handelsstrukturen, und somit auch Machtstrukturen, offengelegt werden können, und dies auf eine alltagsnahe Art und Weise. Später werteten wir die Vorgänge aus, und sprachen über die Gedanken und Gefühle, die während und nach dem Spiel in uns aufgekommen waren.

out of the box’19 – 22.7.

out of the box’19 – 21.07.

Heute morgen um 10.00 Uhr begann unsere Begegnung bei heißem Kaffee, süßen Mandazi-Bällchen und Mango in Nairobi. Die Müdigkeit hing, vor allem der deutschen Gruppe, die erst spät in der Nacht am Flughafen angekommen war, noch in den Gliedern, wich jedoch Stück für Stück einer kribbeligen Aufregung über die kommende Zeit. Der erste Tag widmete sich den sogenannten „ice breakers“. Unsere Gruppe lernte sich in ersten Kennenlernspielen und beim Mittagessen langsam kennen, und es wurde schnell klar, dass es nicht lange dauern würde, bis das „Eis gebrochen“ war. Später tauschte sich die Gruppe darüber aus wie in den folgenden Wochen miteinander umgegangen werden wollte und hielt ihre Ergebnisse unter dem Titel „our rules“ fest.
Wir sprachen über das kommende Programm und aßen gemeinsam zu Abend. Danach folgte noch eine ländergetrennte Gruppenreflexion, welche jeden zweiten Tag stattfinden wird, wobei an jedem anderen Tag unsere gesamte Gruppe in eine Reflexion gehen wird, um sich über verschiedene Anliegen, Erlebnisse und Organisatorisches auszutauschen.
Wir ließen den Tag letztendlich bei Gesprächen, Musik, Gelächter und Keksen langsam ausklingen.

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Wir haben ein neues Logo!

Im Rahmen unserer Arbeit im Verein setzten wir uns mit verschiedensten Formen der Diskriminierungen auseinander. Dabei ist uns aufgefallen, dass unser eigener Name und unser eigenes Logo Menschen diskriminiert und uns nicht repräsentiert. Wir sind kein Verein der nur aus Cis (Übereinstimmung von sex und gender) Männer besteht, wie es der Name „Partner“  suggeriert. Das musste geändert werden, wir sind „Partner*innen über Grenzen“!

Ebenfalls konnte mensch auf unserem alten Logo die Weltkarte nach der sogenannten „Mercator-Projektion“ sehen, die 1569 vom Kartograf Gerardus Mercator zur Zeit der Kolonialisierung erstellt wurde und in fast allen Ländern gelehrt wird. Europa ist auf ihr oben, in der Mitte, größer verzehrt als es in Wirklichkeit ist und somit der zentrale Kontinent auf der Weltkarte, bis heute. Somit haben wir den in unserer Gesellschaft tief etablierten Eurozentrismus mit unserem Logo reproduziert. Der Eurozentrismus ist eine Variante des Ethnozentrismus, die jedoch weltweit durch den Imperialismus und den Kapitalismus verbreitet ist. Dabei geht es um eine dominante europäische Perspektive, die in Form von Hierarchien in Bereichen der Wissenschaft, Bildung, Unterhaltung, Sprache, Geschichtserzählung und Expertise usw. vorherrscht. Damit wird das Bild vermittelt Europa sei die erstrebenswerte und „entwickelte“ Norm.

Auf unserem neuen Logo stellt Europa nicht den Mittelpunkt dar und es ist ein kleiner Ansatz um aus einer anderen Perspektive die Welt zu betrachten.

bridge-it! Award 2018

Auch 2018 ist Partner*innen über Grenzen wieder unter den ersten 10 Preisträger*innen des bridge-it! Award. 2016 erhielten wir den 5. Platz, letztes Jahr den 1. Preis und dies Jahr wurde ein Sonderpreis für diejenigen eingeführt, die schon mehrmals prämiert wurden. „Damit wurden zwei Projekte belohnt (auch Euer Projekt ist dabei), welche sich schon mehrfach sehr erfolgreich beim bridge-it! Award beworben haben und schlicht herausragende Arbeit leisten.“ Jury-Feedback

Wir sagen Danke!!

08.08. (Keine) Zeit für Gedanken

Heute sind viele von uns erst recht spät aufgestanden, was wohl auch daran lag, dass es ganz schön bewölkt draußen war. Nach dem Frühstück haben wir dann in unseren Kleingruppen direkt an die Arbeit der letzten Tage angeknüpft.
Da uns die Präsentation am Freitag etwas im Nacken sitzt, hat man heute schon gemerkt, wie die Gruppenarbeit immer stressiger und intensiver wurde.
In der Wirtschaftsgruppe haben wir endlich damit begonnen, unsere Bilder, die wir gestern geschossen haben zu bearbeiten. Dabei haben wir schnell gemerkt, dass die meisten von uns doch sehr früh an ihre Grenzen was die Photoshop-Skills angeht stoßen.
Immerhin konnten wir dann aber noch unser letztes Motiv fotografieren, sodass wir uns die verbleibenden zwei Tage voll und ganz auf die Postproduktion konzentrieren können.
Die Eurozentrismus-Gruppe konnte heute ihr letztes Interview führen und wir wollen morgen dann unseren Film schneiden. Auch mit unserer Foto-Session sind wir zum Glück heute fertig geworden.
Auch die anderen Gruppen erwarten, dass sie morgen mit dem Shooten fertig werden, sodass alle für die Präsentation bereit sind.
Irgendwie fühlt es sich trotzdem komisch an, dass wir einerseits noch so viel Arbeit haben, dass wir den Austausch easypeasy um zwei Wochen verlängern könnten und wir trotzdem wissen, dass uns nur noch ein paar Tage zusammen bleiben. Die Zeit, die uns noch bleibt genießen wir dafür aber in vollen Zügen. Wir spielen Fußball, Billard und gehen fast jeden Abend auf die Jagd nach den Werwölfen, die unser Dorf heimsuchen.. 😄

07.08. groupwork

Heute haben wir unseren Tag wie immer mit einem sportiven Warm-Up begonnen.

Danach sind wir direkt in unseren Kleingruppen zusammen gekommen, um unseren Tag zu beginnen.

Viele Gruppen freuen sich darüber, dass alles inzwischen seinen Platz gefunden hat und bereits gute Ergebnisse erzielt wurden.

Auf der anderen Seite wurde heute auch vielen bewusst, dass wir nur noch ein paar Tage zusammen haben, um unsere Produkte fertig zu stellen.

Die Gruppe, die sich mit Identität beschäftigt, haben angefangen, zu filmen, die Eurozentrismus-Gruppe hat weiter Ideen gesammelt und weitere Interviews aufgenommen.

Auf der anderen Seite hat die Diskrimininierungs-Gruppe ihre Aufnahmen sogar bereits beendet und kann morgen beginnen, zu schneiden.

Nach einem intensiven Tag hatten wir ein kurzes gemeinsames Treffen in der ganzen Gruppe, um danach in unseren Kleingruppen den Tag zu reflektieren.

Dies hat vielen Gruppen für ihren Gruppenprozess und die Zufriedenheit mit der Zusammenarbeit sehr geholfen.

Nach dem Abendessen hatte Hale dann eine supertolle „Überraschung“, welche aus dem Schreiben von Blog-Einträgen bestand.

Gruppenarbeit 6.8

Unseren Tag haben wir um 8:30 Uhr mit Frühstück begonnen. Um 9:30 Uhr trafen wir uns als ganze Gruppe im großen Raum und starteten mit einem Energizer „Jump in, Jump out“. Ganz schöner Ohrwurm.

Danach gingen wir in unsere Kleingruppen und begannen mit der Arbeit. Wir drei, die gerade diesen Blogeintrag verfassen sind in den Gruppen „identity“ und „economic“. Die Gruppe economic hat den nächsten Tag in Form einer To-do Liste geplant und haben intensiv nach freiwilligen Darsteller*innen und Locations gesucht. Besonders wurde nach Darsteller*innen im Alter von 4-10 gesucht. Durch bekannte und anderen Teilnehmer*innen, konnte ein Treffen mit einer Familie organisiert werden. Am Ende des Tages hatten sich drei Kinder und ihre Eltern bereiterklärt. Die Gruppe Identity hat damit angefangen alles aufzuschreiben was sie am ende des Tages geschafft haben wollen. Anschließend begannen wir alles im kleinsten Detail zu Planen, um am nachten Tag mit dem Filmen beginnen zu können. Zu planen galt : einen Raum zu finden, das Script zu verfeinern, Inhalte zu erarbeiten, Fotos machen, auswählen und drucken. Der erste Teil unserer Gruppenarbeit ist eine Fotoausstellung die wir auch in unserem 360° Film einbauen wollen.

Vor dem Abendessen hatten wir wie jeden zweiten Tag ein separate meeting. Später am Abend hat sich dann eine Gruppe zusammengefunden und Werwolf gespielt, manche sind aber auch schon früh ins Bett gegangen nach diesem anstrengenden Tag der intensiven Gruppenarbeit.