v.l.n.r.: Caroline Wanjiku Njogu (kulturweit), Mohamed Mwinyi Mwalamba (PüG), Dr. Andreas Bovenschulte (Bürgermeister Bremen), Peter Ndolo (MYFF), Cynthia Koskei (kulturweit), Klaus Schilling UNESCO)
Heute feiert die Gesamtschule Mitte, dass sie anerkannte UNESCO-Projektschule geworden ist, mit einem großen Fest. Daran ist unser Verein nicht ganz unbeteiligt. Wir unterstützen die Zusammenarbeit und Festigung der Partnerschaften mit afrikanischen Ländern, insbesondere aus Kenia. Anlässlich des Festes ist Peter Ndolo aus Nairobi nach Bremen gekommen.
Gegen 16:15 wird es ein Podiumsgespräch mit dem Bremer Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte, Klaus Schilling (Bundeskoordination der deutschen UNESCO-Projektschulen), Bianca Gustafson (Landeskoordination der Bremer UNESCO-Projektschulen) und Mohamed Mwinyi Mwalamba von PüG geben.
Weitere Infos hier: https://www.welterbe.bremen.de/aktuelles/gratulation-an-gesamtschule-mitte-fuer-anerkennung-als-unesco-projektschule-25668
Am 13. September lud das Bundespräsidialamt „Menschen aus ganz Deutschland zu Gast, die sich mit ihrem Ehrenamt in herausragender Art und Weise um das Gemeinwohl verdient gemacht haben“. Das diesjährige Partnerland ist Kenia und das Motto lautet „Pamoja – Gemeinsam stärker“. Die Bremer Senatskanzlei hat Personen vorschlagen, die Eingeladen werden. Eine davon war Eckardt Kreye. Er hat mit Mohamed Mwinyi Mwalamba (Chilloh) PüG in Berlin vertreten. Die beiden führen seit 2013 gemeinsam Jugendbegegnungen durch.


Im Rahmen unserer Arbeit im Verein setzten wir uns mit verschiedensten Formen der Diskriminierungen auseinander. Dabei ist uns aufgefallen, dass unser eigener Name und unser eigenes Logo Menschen diskriminiert und uns nicht repräsentiert. Wir sind kein Verein der nur aus
Ebenfalls konnte mensch auf unserem alten Logo die Weltkarte nach der sogenannten „Mercator-Projektion“ sehen, die 1569 vom Kartograf Gerardus Mercator zur Zeit der Kolonialisierung erstellt wurde und in fast allen Ländern gelehrt wird. Europa ist auf ihr oben, in der Mitte, größer verzehrt als es in Wirklichkeit ist und somit der zentrale Kontinent auf der Weltkarte, bis heute. Somit haben wir den in unserer Gesellschaft tief etablierten Eurozentrismus mit unserem Logo reproduziert. Der Eurozentrismus ist eine Variante des Ethnozentrismus, die jedoch weltweit durch den Imperialismus und den Kapitalismus verbreitet ist. Dabei geht es um eine dominante europäische Perspektive, die in Form von Hierarchien in Bereichen der Wissenschaft, Bildung, Unterhaltung, Sprache, Geschichtserzählung und Expertise usw. vorherrscht. Damit wird das Bild vermittelt Europa sei die erstrebenswerte und „entwickelte“ Norm.

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