09.04.2016 / Josepa, Eva und Helena

Es war einmal, in der kleinen Hansestadt Bremen, als der letzte Tag eines wundervollen Austausches anbrach. An diesem wunderschönen Frühlingsmorgen, konnte jeder seinen Schönheitsschlaf genießen, bis der Glockenturm zur 11 Stunde schlug. Dann trafen sich alle zu dem heutigen, nun anbrechenden Trauertag.

Wir begannen unser Treffen mit ein paar graziösen Aufwärmespielen. Als wir diese beendet hatten, brachen wir alle traurig auf, um unsere letzte End-Evaluation zu beginnen. Wir sprachen über die letzten 3 Wochen, was uns berührte, aufregend war, erstaunte und faszinierte.

Als auch sich unsere letzte Evaluation dem Ende zuneigte, sprachen wir noch kurz über den heutigen Abschiedsabend. So schwangen wir uns auf unsere Drahtesel und machten uns zusammen auf den Weg nach Hause, mit dem traurigen Gedanken, dass nun die Hälfte unsere neuen Freunde ihre Koffer packen musste.

So trafen wir uns, bedrückt aber doch voller Vorfreude auf einen letzten gemeinsamen Abend, in der Buchte wieder. Erst waren noch die Eltern dabei und konnten nochmal mit allen ein Wort wechseln. Da war die Tanzlust noch nicht aus allen herausgekommen, doch als sich langsam die Anzahl der Eltern in Raum verringerte, ging es mit dem Tanzen erst richtig los. So wurde getanzt und gelacht, bis um 11.30 Miro uns leider verlassen musste. Danach kam die Stimmung leider nicht mehr wieder und wir lagen uns nur noch in den Armen und betrauerten den baldigen Abschied. Als der Bus um 2.30 Uhr vor die Tür fuhr konnte niemand seine Tränen mehr zurückhalten. In diesem Moment wurde man sich erst des großes Schatzes bewusst, den man durch diesen Austausch gefunden hatte. Durch den Austausch hat mein ein neues Stück von sich selbst entdeckt und ein weiteres mussten man durch den Abschied wieder gehen lassen. Doch durch Entfernung wird von Freunden nicht getrennt, wir werden den Rest unseres Lebens miteinander verbunden sein und diese ganzen besonderen Momente miteinander verbinden und teilen.

Als sie in den Bus eingestiegen waren, konnte man nur noch dem Bus hinter winken. Nach einer Weile des Schweigens auf der Straße, begaben wir uns wieder rein und Paul G. versuchte uns alle mit einer kleine Rede ein bisschen aufzubauen. Dann gingen wir nach einer kurzen Aufräumaktion auch alle müde und traurig nach Hause.

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